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Ambulantes Operieren

Kleinere Operationen können häufig ambulant erfolgen.
Nach Voruntersuchung, Operationsaufklärung durch den Chirurgen und den Anästhesisten, Einsicht oder Anfertigen von relevanten Laborwerten, kann der Patient morgens oder mittags zur Operation in die Klinik kommen und nach wenigen Stunden in die häusliche Pflege und hausärztliche Weiterbetreuung entlassen werden. Hierzu führt das Klinikum Oldenburg das Ambulante Operationszentrum (AMOZ).
 
Die Voruntersuchungen sowie die Terminabsprache erfolgen in der Chirurgischen Bestellambulanz. (Ambulanz/Sprechstunde). Zwischen Untersuchung und Operation müssen ca. 24 Stunden liegen.
 
In Frage kommen:

  • Enddarmerkrankungen (Analfissur, Marisken, Condyloma, Abszesse)
  • Leistenbruchoperationen, Nabelbrüche
  • Weichteileingriffe (Narbenkorrektur, Hauttumorabtragungen)
  • Anus praeter-Korrekturen
  • Einpflanzen und Entfernen von Port-Systemen

Die Entscheidung für die Eignung zu einer ambulanten Operation berücksichtigt die Art der Erkrankung, den Allgemeinzustand des Patienten, Alter des Patienten, häusliche Versorgungsmöglichkeiten sowie soziale Einbindung.

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