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Klinik für Kardiologie

Die Klinik für Kardiologie des Klinikums Oldenburg ist eine Klinik der Maximalversorgung und ist Bestandteil des intergrierten Herzzentrums Oldenburg. Die Klinik ist außerdem Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen. Sie ist Mitglied im Herz-Kreislaufverbund Weser Ems.
Im Jahr werden ca. 4200 Herzkatheteruntersuchungen, Koronarinterventionen und Katheterablationen in zwei Herzkatheterlaboren und 10000 Ultraschalluntersuchungen an drei Geräten durchgeführt.

Die Abteilung ist Weiterbildungsstätte für 2 Jahre Innere Medizin und Kardiologie.
Die Klinik verfügt über 59 Betten auf den Stationen 112 und 212 sowie 6 Betten auf der Intensivstation E14. Auf der kardiologischen Überwachungsstation (112) werden nicht intensivpflichtige Patienten nach perkutanen Koronarinterventionen und elektrophysiologischen Eingriffen an Monitorplätzen und Telemetrie betreut.

Das Leistungsspektrum der Klinik umfaßt sämtliche perkutanen koronaren Interventionen einschließlich Hochrisikointerventionen im Bereich des linkskoronaren Hauptstammes. Zudem werden nichtkoronare Interventionen wie der perkutane transfemorale Aortenklappenersatz, Mitralclipping, Verschlüsse von Vorhof- und in Einzelfällen Ventrikelseptumdefekten sowie Ballondilatationen/Stentimplantationen im Bereich der A. carotis angewandt.
Im elektrophysiologischen Arbeitsbereich werden diagnostische elektrophysiologische Untersuchungen und Katheterablationen von Herzryhthmusstörungen einschließlich der Pulmonalvenenisolation bei Vorhofflimmern durchgeführt.

In Kooperation mit den herzchirurgischen Kollegen erfolgt die Implantation und Nachsorge von Ein- und Zweikammerschrittmachern sowie -defibrillatoren. Biventrikuläre Systeme werden im Herzkatheterlabor implantiert.

In den Ultraschallaboren werden Herz und Gefäße an drei modernen Geräten mit „tissue harmonic“ Optionen untersucht. Schwerpunkte sind nichtinvasive Hämodynamik einschließlich Diastologie, pharmakologische Streßechokardiographie, Kontrastmittelanwendung und Tissue Doppler Techniken. Die transösophagealen Untersuchungen werden standardisiert durchgeführt.

Alle bildgebenden Untersuchungsergebnisse stehen mit bewegten Filmschleifen an den Befundungsplätzen und auf allen Stationen der Kardiologie den behandelnden Ärzten online zur Verfügung.
Risikopatienten und ältere Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit mit den Kliniken für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und für Herz- und Gefäßchirurgie. Modernste Kernspin- sowie Computertomografie erlauben eine genaue Interventionsplanung.