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Überwachung

Wird der Patient nach Durchführung der Chemotherapie entlassen, bitten wir Sie um die regelmäßige Kontrolle des Blutbildes. Bitte tragen Sie die Werte in unser blaues Therapiebuch ein.

Bei folgenden Werten bitten wir um telefonische Rücksprache:

Leukozyten kleiner 1000/µl und Temperaturen von 38°C über 4 Stunden oder einmalig 38,5°C. In der Regel muss der Patient stationär aufgenommen und isoliert werden und mit einer i.v. Antibiose behandelt werden.
 
Leukozyten kleiner 1000/ µl und rezidivierende Infekt in der Vorgeschichte bzw. hohem Infektrisiko:
 
- Empfehlung einer oralen prophylaktischen Antibiose mit z.B. Ciprofloxacin

- bei einem Hämoglobinwert < oder = 8 g/dl oder symptomatischer Anämie unter 9g/dl „Bitte telefonische Rücksprache mit der Tagesklinik zur Organisation der ambulanten EK-Transfusion. Sollten Sie die Werte erst nach 14 Uhr erhalten, bitten wir Sie um telefonische Rücksprache mit dem Diensthabenden Arzt der Abteilung Hämatologie/Onkologie.
 
- Sie erreichen ihn klinikintern zu jeder Zeit über die Piepernummer 303. Unsere Pforte (0441/4030) wird Sie von außerhalb gerne verbinden.
 
- Bitte faxen Sie keine Laborwerte ohne telefonische Rücksprache, da uns sonst nicht Ihre spezielle Fragestellung bekannt ist.

- Bei Thrombozytenwerten unter 20.000/µl und Blutungszeichen oder unter 10.000/µl ohne Blutungszeichen bitten wir ebenfalls um telefonische Rücksprache in der Tagesklinik oder über den diensthabenden Kollegen.

In bezug auf die Nachsorge werden dem Patienten ambulante Kontrolltermine mitgegeben werden. Sollte jedoch Bedarf bestehen, kann der Patient sich jeder Zeit in unserer Ambulanz, nach telefonischer Vereinbarung, vorstellen.
 
Viele Patienten haben Angst vor Schmerzen. Die zur Verfügung stehenden Analgetika bitten ausreichende Möglichkeiten einer Schmerzeinstellung. Bei komplizierten Fälle werden zusätzlich unsere speziell ausgebildeten Schmerztherapeuten mit eingeschaltet.

Wichtig ist, dass eine begonnene erfolgreiche Schmerztherapie auch dann weitergeführt wird, wenn der Patient beschwerdefrei ist. Zu beachten ist jedoch, dass der Patient regelmäßig Stuhlgang hat und evtl. in bezug auf seine Aufmerksamkeit eingeschränkt ist, so dass ein eingeschränktes Fahrverbot besteht. Die Patienten werden hierüber während des stationären Aufenthaltes ausführlich geschult.

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