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Weitere minimal invasive Therapien

Neben den minimal invasiven chirurgischen Eingriffen gibt es noch zahlreiche nicht chirurgische, minimal invasive Eingriffe. Darunter fallen z.B. die Endoskopien in der Gastroenterologie sowie die Eingriffe, die in der Radiologie vorgenommen werden.

Die minimal invasiven Therapieverfahren in der Radiologie, auch interventionell radiologische Therapieverfahren genannt, umfassen die Behandlung von Lebertumoren, die Erweiterung von eingeengten Gefäßen und die Behandlung von Gefäßmissbildungen, alles ohne offene Operation. Diese Verfahren haben sich über die letzten 10-15 Jahren etabliert. Darüberhinaus können seit etwa 5-10 Jahren die Stent-Graft-Versorgung bei Aortenaneurysmen und Aortendissektionen minimalinvasiv über einen kleinen Leistenschnitt erfolgen. Letzteres stellt ein herrvoragendes Beispiel der im Klinikum existierenden guten Zusammenarbeit zwischen der Abteilung für Radiologie und der Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie dar (Radiologie). Ein Großteil der Therapien können unter örtlicher Betäubung und bei geeigneten Patienten auch ambulant durchgeführt werden.

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