Schnellnavigation




Diagnostik

Die Laparoskopie stellt häufig ein ideales und sehr schonendes Instrument zur Klärung von unklaren Krankheitsbildern im Bauchraum dar.
Verwachsungen nach Voroperationen mit chronischen Verwachsungsbeschwerden können gelöst werden.
Unklare Lymphknotenvergrößerungen im Bauchraum oder in der Leistenregion kön-nen durch laparoskopisch durchgeführte Lymphknotenentfernungen zur Gewebs-untersuchung geklärt werden.
Bei fortgeschrittenen Tumoren des Magens, der Bauchspeicheldrüse, und der Speiseröhre wird durch schonende Bauchspiegelung die Operabilität (Mög-lichkeit der Operation) gesichert. Hierzu kann auch ein Spezialgerät zur laparoskopischen Ultraschalluntersuchung mit direktem Kontakt zum untersuchenden Organ ein hervorragendes Diagnostikum sein.
Bei unklaren Tumorbildungen können unter laparoskopischer Sicht entnommene Proben rasch mittels intraoperativer Schnellschnitt-Gewebsuntersuchung durch den Pathologen wertvolle diagnostische Hinweise liefern.
In Akutsituationen mit unklaren Bauchbeschwerden, können z. B. eine Blinddarmentzündung, ein Ogandurchbruch oder Blutungen im Bauchraum nach Unfallgeschehen diagnostiziert und teilweise auch behandelt werden. Zum Beispiel können günstig gelegene durchgebrochene Magen-geschwüre unter laparoskopischer Sicht genäht werden.
Trotz modernsten Röntgen- und Ultraschallverfahren sowie Spiegelungsmethoden können seltene Erkrankungen wie z. B. das Meckel´sche Divertikel im Bereich des Dünndarmes häufig erst durch laparoskopische Diagnostik festgestellt und sofort behandelt werden.
Bei Frauen werden manchmal akut gynäkologische Erkrankungen in Form von Eierstockzysten oder die sogenannte Endometriose diagnostiziert und in Zusammenarbeit mit dem hinzugezogenen Gynäkologen behandelt.


TERMINE

STELLENANGEBOTE