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Minimal invasive Eingriffe in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Die minimal invasive Chirurgie hat in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde aufgrund der sehr engen anatomischen Verhältnisse im Bereich der Ohren, der Nase und des Halses von jeher ihren Stellenwert und liegt damit in der Natur des Faches.

  • Mittelohrchirurgie:
    In der Mittelohrchirurgie wird ausschließlich minimal invasiv mikroskopisch operiert. Zum Spektrum gehören hörverbessernde Operationen, die Behandlung von Entzündungen und Tumoren und die chirurgische Behandlung des Morbus Meniere.

  • Nasennebenhöhlenchirurgie:
    Die Entwicklung der Nasennebenhöhlenchirurgie der letzten zwei Jahrzehnte ermöglicht es, dass fast ausschließlich endonasal funktionell mikroskopisch- und endoskopisch operiert wird. Neben Entzündungen der Nasennebenhöhlen werden so auch Tumoren behandelt und Eingriffe an der Schädelbasis durchgeführt. Das früher favorisierte extranasale Vorgehen ist nur noch in wenigen Ausnahmefällen indiziert.

  • Benigne und maligne Tumoren des Larynx und Pharynx:
    Benigne und maligne Tumoren des Larynx und Pharynx können endoskopisch, ggf. mikroskopisch assistiert, meist lasertechnisch mit guten funktionellen Erfolgen behandelt werden. Die Grenzen für das endoskopische Vorgehen bei Malignomen sind allerdings durch die Tumorausdehnung und das Vorhandensein von cervicalen Metastasen gesetzt.

  • weitere minimal invasive HNO-Eingriffe:
    Ein minimal invasives Vorgehen wird auch bei der Behandlung des Zenkerdivertikels möglich, dessen Schwelle endoskopisch laserchirurgisch durchtrennt wird. Des weiteren können Narben und Stenosen im Pharynx-, Larynx- und Trachealbereich endoskopisch laserchirurgisch angegangen werden.

TERMINE

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