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Pressemitteilungsarchiv

10 Jahre Neointensivstation im Perinatalzentrum:

Vor zehn Jahren erfolgte im Klinikum Oldenburg die Einrichtung einer Neugeborenen-Intensivstation in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kreißsaal. Das soll am Freitag, den 11. November (19.30 Uhr) im „Schwan“ gefeiert werden. Die Verantwortlichen wollen aber nicht nur feiern, sondern auch zurückblicken auf die vergangenen Jahre, wollen Bilanz ziehen und einen Ausblick in die Zukunft wagen. Deshalb wird diese Feier eingebettet in einen großen Fachkongress. Er findet vom 10. bis 12. November 2005 statt und zeigt neueste Erkenntnisse in der Neonatologie auf.

Oldenburg, den 8. November 2005. „Wir haben ein interessantes Fortbildungsprogramm mit klinikspezifischen Schwerpunkten zusammengestellt“, berichtet Klinikdirektor Prof. Dr. Jürgen Seidenberg und ergänzt: „Angesprochen sind Kinderärzte, Gynäkologen, Pflegende, Hebammen, Physiotherapeuten und andere Interessierte. Wir bieten dabei am Freitag getrennte Angebote für Ärzte und Pflegende an.“ Es werden über 200 Pflegende und mehr als 120 Ärzte aus der ganzen Bundesrepublik erwartet. Auch Fachpersonal aus dem Nachbarland, den Niederlanden, hat sich angemeldet. Für den Kongress konnten namhafte Referenten nicht nur aus Deutschland sondern auch aus der Schweiz gewonnen werden.



Bereits am Donnerstag um 13.30 Uhr startet der Kongress mit einem zweitägigen Bronchoskopiekurs für Neonatologen und Kinderärzte im Herzogin-Ameli-Saal. Mit der Bronchoskopie können unter anderem Fehlbildungen der Atemwege oder funktionelle Störungen erkannt werden. Ein Bronchoskop ist ein biegsames Spezial-Endoskop, mit dem der Arzt wie mit einer Mini-Kamera die Atemwege von innen betrachten kann. Zudem kann er damit Spülungen und Probenentnahmen durchführen. Die Atemwege bei Kindern sind sehr empfindlich, so dass nur in der Kinderbronchoskopie geschultes Personal diese Untersuchungen ausführen kann. Der Kurs vermittelt umfassende theoretische Kenntnisse und bietet in Übungen mit dem Bronchoskop am Modell auch die Möglichkeit, sich praktische Fertigkeiten anzueignen.



Im Medizinischen Ausbildungszentrum des Klinikums an der Brandenburger Straße finden am Freitag zudem interessante Kurzvorträge zu verschiedenen Themen vom Blutplättchenmangel bis zur akuten Stoffwechselentgleisung beim Neugeborenen statt. Abgerundet wird diese Veranstaltung für Ärzte mit Workshops zu Beatmungstechniken und Echokardiographie.



Parallel wird am gleichen Tag im Herzogin-Ameli-Saal in der Kinderklinik ab 13 Uhr ein Fortbildungsprogramm für Pflegende angeboten. Dabei geht es neben Beatmungstechniken und Nachbetreuung auch um das Thema „Tod und Trauerbegleitung auf der Neo-Intensivstation“.



Am Samstag, 12. November schließt der Fachkongress mit einer gemeinsamen Veranstaltung für Ärzte und Pflegende, die im ehemaligen Landtagsgebäude am Theodor-Tantzen-Platz in Oldenburg stattfindet. Die Themenpalette reicht dabei von angeborenen Lungenfehlbildungen und ihrer kinderchirurgischen Therapie, bis hin zur Ernährung des Frühgeborenen.





Allgemeines:

Mit über 700 kranken Neugeborenen und 120 bis 140 Frühgeborenen unter 1500 g pro Jahr zählt das Kinderkrankenhaus des Klinikums zu den größten Früh- und Neugeborenenzentren Deutschlands. Die Neugeborenen-Intensivstation im Perinatalzentrum betreut dabei nur Kinder, die in der Oldenburger Frauenklinik geboren wurden. Die Kinderklinik hat zudem mit der Station 161 noch eine zweite Station für Neu- und Frühgeborene, die auch Kinder, die in anderen Krankenhäusern geboren wurden, aufnimmt.





















Ihr Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jürgen Seidenberg, eMail seidenberg.juergen@klinikum-oldenburg.de
 
Bildmaterial zu dieser Pressemitteilung:

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