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Pressemitteilungsarchiv

Eine ganze Kinderklinik zieht um!

In einer Woche ist es soweit. Am Freitag, den 4. Juli wird der Neubau des Elisabeth-Kinderkrankenhauses im Klinikum Oldenburg eingeweiht. Der Umzug der gesamten Kinderklinik wird dann nach den Sommerferien in der Woche vom 25. bis 29. August stattfinden. In dieser Zeit werden sich nicht nur Geräte und sonstige Einrichtungsgegenstände auf den Weg machen, sondern auch das Personal und die Patienten.

Oldenburg, den 26. June 2003. Ein Umzug in dieser Größenordnung bedarf einiges an Organisation. Schon seit Anfang des Jahres trifft sich deshalb eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Oberarzt Dr. Michael Huppke, um den Umzug minutiös zu planen. „Der Hauptteil des Umzuges findet in der Woche bis 29. August statt. Am Mittwoch, den 27. August werden die Patienten umziehen,“ erklärt Dr. Huppke, „bereits eine Woche vorher sollen die neuen Stationen mit Medikamenten, Wäsche und Bedarfsartikel ausgerüstet werden.“ Drei Rettungswagen der Feuerwehr werden bereit stehen, um einen Teil der kleinen Patienten, vor allem die Säuglinge und Kleinkinder sicher in die neue Kinderklinik zu bringen. Derzeit ist noch unklar, wie viele Kinder an diesem Tag mit umziehen werden. „Selbstverständlich wird unsere Notfallversorgung auch an diesem Tag aufrechterhalten“, erzählt Prof. Dr. Jürgen Seidenberg, Klinikdirektor im Elisabeth-Kinderkrankenhaus, „die Kinderärzte aus der Region werden aber im Vorfeld rechtzeitig informiert, dass möglichst nur Kinder einzuweisen sind, deren Behandlung keinen Zeitaufschub duldet. Kinder und Jugendliche, die zu diesem Zeitpunkt stationär behandelt werden, ziehen mit um. Wir rechnen schätzungsweise mit 60 - 70 Patienten.“



Die Gunst der Stunde bei einem Umzug wird natürlich immer auch dazu genutzt, ausgediente Geräte, überflüssige Utensilien und Unterlagen auszusortieren. Andere lieb gewonnene Dinge aus der alten Klinik an der Cloppenburger Straße werden aber auch in der neuen Klinik ihren Platz haben. Zum Beispiel das große Spielschiff aus Holz im Haupteingangsbereich oder das Aquarium mit den Fischen. „Die Fische müssen mit. Sie sind nicht so leicht zu ersetzen, denn sie haben sich als sehr klopfresistent und widerstandsfähig herauskristallisiert. Für die kranken Kinder, die zu uns kommen, sind sie immer eine schöne Ablenkung“, meint Anke Fenstermann, Kinderkrankenschwester und stellvertretende Pflegedienstleitung des Kinderkrankenhauses.



Besondere Beachtung wird - neben dem sicheren Umzug der Patienten - dem Transportieren der medizinischen Geräte geschenkt. Eine Spedition, aber auch die Abteilung für Wirtschaft und Versorgung sowie die Medizintechnik des Klinikums kümmern sich darum. Bereits am Dienstag ziehen EKG, Beatmungsgeräte, OP-Leuchten und andere Großgeräte, die nicht im Gebrauch sind, um. Das Röntgengerät wird am Donnerstag auf den Weg gebracht.



Für alle Mitarbeiter der Kinderklinik und all denen, die sich am Umzug in irgendeiner Form beteiligen, besteht in dieser Zeit Urlaubssperre. Bis dahin wird auch ein Sicherheitskonzept zum Diebstahlschutz entwickelt werden, um während des Umzugs keinen unerwünschten Personen in der neuen und alten Kinderklinik Eintritt zu ermöglichen.



Dies ist nicht der erste Umzug des Elisabeth-Kinderkrankenkhauses. Bereits vor fünfzig Jahren 1953 zog die Kinderklinik damals von der Peterstraße in die Cloppenburger Straße um.







Anmerkung an die Redaktionen:

Es besteht die Möglichkeit für Fernsehteams bei rechtzeitiger Anmeldung, den Umzug zu begleiten. Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit dem Pressereferat (Tel. 0441/403-2227 oder per email: delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de) auf.



Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
 

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