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Pressemitteilungsarchiv

Früherkennung bei Brustkrebs in Oldenburger Frauenklinik: Neues Gerät schafft noch mehr Sicherheit

In der Oldenburger Frauenklinik des Klinikums gibt es seit neuestem ein festinstalliertes Mammotom, um damit eventuelle Vorstufen von Brustkrebs frühzeitig entdecken und gleich behandeln zu können. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei der Frau. Jährlich wird bei 40.000 Frauen in der Bundesrepublik Brustkrebs festgestellt. Je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb kommt der Früherkennung eine immense Bedeutung zu.

Oldenburg, den 4. Januar 2002. Mögliche Anzeichen für bösartige Veränderungen des Brustgewebes sind kleine, in Grüppchen liegende Kalkherde. Sie werden Mikrokalk genannt. Sie sind zu klein, um ertastet zu werden, und deshalb nur auf einer Mammographie (Röntgenaufnahme) verläßlich zu erkennen. Um nun abzuklären, ob sich in dem Gewebeareal, in dem sich der Mikrokalk befindet, eine mögliche Krebserkrankung verbirgt, ist eine Gewebeentnahme (Biopsie) erforderlich. Bisher war das Verfahren der Wahl ein operativer Eingriff, der Narben zur Folge hatte. Das neuartige Verfahren, die Mammotome-Vakuumbiopsie bringt dagegen größtmögliche diagnostische Sicherheit ohne Narbenbildung. Punktgenau und zielsicher können mit dem Mammotom verdächtige Stellen im Brustgewebe entfernt werden. "Das Mammotom ist ein kolossale diagnostische Bereicherung zur Früherkennung von Brustkrebs in unserer Region", ist sich Prof. Dr. Detlev Mühlenstedt, Direktor der Oldenburger Frauenklinik sicher, "es ist derzeit weltweit das beste Verfahren, um abzuklären, ob hinter dem Mikrokalk sich ein bösartiger Tumor verbirgt. Dabei ist das Verfahren für die Frau äußerst schonend." Seine Praxistauglichkeit kann das Gerät seit vier Wochen in der Oldenburger Frauenklinik unter Beweis stellen. Prof. Mühlenstedt ist mit den bisherigen Einsätzen ausnahmslos zufrieden.



Anmerkung an die Redaktionen: Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Oldenburger Frauenklinik. Tel.: 0441/403-2288.

Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
 

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