Vor nicht mal drei Monaten wurde ein neuer, zweistöckiger Pavillon vor dem Hauptgebäude des Klinikums Oldenburg aufgestellt und in den folgenden Wochen dann für die vorgesehene Nutzung vorbereitet. 18 große Raummodule (3,96m x 16,50m), vier kleinere einzelne Raummodule und ein spezielles für das Klinikum angefertigtes Verbindungsmodul bilden nun ein neues Gebäudeteil mit direktem Anschluss an das Hauptgebäude. Das von außen nicht zu übersehende, weil sonnengelb gestrichene Gebäude wird für mindestens fünf Jahre in Gebrauch sein und entspricht baulich und technisch allen strengen Sicherheitsstandards, die im Klinikum gelten. Auch was den Komfort angeht, ist der Pavillon gut ausgestattet.
Oldenburg, den 19. November 2004.
Das neue Gebäude wurde notwendig, um die vom niedersächsischen Sozialministerium geförderte Baumaßnahme Erweiterung des Bettenhauses/ Sanierung des Altbaus (Gesamtvolumen 12,5 Millionen Euro) durchführen zu können. Die Baumaßnahme beinhaltet auch eine Erweiterung und Neukonzeption der bestehenden Intensivstationen; dazu ist die Verlagerung der betroffenen Stationen erforderlich. Die Intensivstation und die operative Wachstation, die derzeit noch räumlich getrennt sind, sollen mit der Baumaßnahme näher zusammenrücken. Damit wird mehr Flexibilität und Qualität in der Intensivbehandlung erreicht.
In der kommenden Woche zieht als erste Station die operativ-anästhesiologische Intensivstation in das neue Gebäude ein. Mit dem Umzug geht auch eine Erweiterung der bestehenden Intensivbehandlungskapazität einher. Die Intensivbehandlungsplätze konnten um fünf erhöht werden. Dies kommt nicht nur den Patienten nach großen operativen Eingriffen sondern insbesondere auch Notfall- und Unfallpatienten zu Gute.
Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
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