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NASA und Städtische Kliniken haben gleiches Ultraschallgerät

Oldenburg, den 3. April 2001. Was haben ein Astronaut der NASA und ein Oldenburger, der an den Städtischen Kliniken mittels Ultraschalldiagnostik im Bereich Kardiologie und Gastroenterologie untersucht wird, gemeinsam? Bei beiden kommt das neueste Ultraschalldiagnostikgerät HDI 5000 zum Einsatz.



Am 8 März 2001 um 6.42 Uhr ging vom Cape Canaveral das erste Ultraschallgerät für eine medizinische Untersuchung der Astronauten in der internationalen Raumstation ins All. Es handelt sich dabei um eine speziell umgebaute Version der neuesten Generation von Geräten der Firma ATL/Philips. Drei Geräte dieses Typs kommen in der "Erdversion" bereits seit vergangenem Jahr in den Städtischen Kliniken Oldenburg in den Bereichen Kardiologie, Kinderkardiologie und Gastroenterologie zum Einsatz.



Die Ultraschalldiagnostik ermöglicht eine genaue und gefahrlose Untersuchung zur Erkennung von Erkrankungen der inneren Organe. Durch neue Ultraschalltechniken können mit Kontrastmitteln Durchblutungsstörungen des Herzens und Tumore in der Leber schneller erkannt werden. Durch die verbesserte Auflösung gewinnt die Diagnostik von Herzklappen- und Darmerkrankungen eine neue Dimension.



"Wir freuen uns, dass die NASA zu dem gleichen Ergebnis bei der Auswahl eines geeigneten Gerätes kommt wie die Kliniken", meint Prof. Dr. Gert-Hinrichs Reil, Direktor der Klinik für Kardiologie, "allein in der internistischen Klinik werden mit der Ultraschalluntersuchung jährlich 16.000 Patienten bei uns untersucht."

Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
 

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