Schnellnavigation




Pressemitteilungsarchiv

Oldenburger Brustzentrum anerkannt!

Erst vor kurzem hat das Klinikum Oldenburg das höchste anerkannte Qualitätssiegel für Krankenhäuser - KTQ - erhalten. Jetzt kommen weitere wichtige hinzu. Am 18. Mai erhält das Brustzentrum der Oldenburger Frauenklinik gleich zwei Zertifikate. Es wird ausgezeichnet für die Einführung eines Qualitätsmanagements nach ISO 9001 und für die Erfüllung der speziellen fachlichen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie (Brustheilkunde). Anlässlich der Überreichung der Zertifikate hat sich hoher Besuch angekündigt: die Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung, Frau Ulla Schmidt.

Oldenburg, den 18. May 2004. Über 40.000 Frauen erkranken jährlich in der Bundesrepublik Deutschland an Brustkrebs. Die Diagnose ist für die Betroffenen und deren Angehörige ein großer Schock. Um die bestmögliche Diagnostik und Behandlung von Anfang an zu garantieren, muss es eine fächerübergreifende qualitätsgesicherte Zusammenarbeit geben. Damit eine ganzheitliche Versorgung der Patientinnen gewährleistet werden kann, hat das Brustzentrum das Netzwerk mit niedergelassenen Ärzten, Instituten und Selbsthilfegruppen erweitert und gemeinsame Ziele festgelegt. Um Qualitätsstandards für die Brustkrebsbehandlung zu setzen und extern überprüfen zu können, haben die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Senologie ein Zertifizierungsverfahren für Brustzentren entwickelt. Dort sind zum Beispiel die Qualifikation von Ärzten und Pflegekräften, sowie die räumliche und apparative Ausstattung festgelegt. Diese sind aktuell von externen Experten überprüft worden und die Erfüllung der Anforderungen wird mit den Zertifikaten bescheinigt.

Bereits seit über 20 Jahren besteht in der Oldenburger Frauenklinik und der Klinik für Onkologie im Klinikum Oldenburg ein Schwerpunkt in der Behandlung von gynäkologischen Tumoren und Brusterkrankungen. Das Oldenburger Brustzentrum bietet dabei im Bereich Diagnostik alle etablierten Verfahren an. Mit dem Mammotome beispielsweise können feinste Veränderungen in der Brust komplikationsarm und nahezu narbenfrei untersucht werden. „Jährlich werden etwa 650 Eingriffe im Brustzentrum durchgeführt - mit steigender Tendenz. Zum Spektrum gehören insbesondere auch brusterhaltende Operationen bei bösartigem Befund, aber auch Wiederherstellungs- und plastische Operationen“, erklärt Oberarzt Martin Thoma, Koordinator des Brustzentrums. Professor Dr. Detlev Mühlenstedt, Direktor der Oldenburger Frauenklinik kommentiert: „Diese Zertifikate bedeuten nicht nur einen Qualitätsnachweis, sondern bescheinigen durch die externe Überprüfung eine optimale Versorgung und fachliche Kompetenz ganz im Sinne der sich uns anvertrauenden Patientinnen.“

Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
 

TERMINE