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4.000 Euro für die Forschung

4.000 Euro für die Forschung Der Verein für Leukämie- und Krebsforschung e.V. mit Sitz in Aurich hat der Klinik für Onkologie und Hämatologie des Klinikums Oldenburg Spezialkameras für Mikroskope im Wert von 4.000 Euro gespendet. Auch anderen Institutionen aus der Region, zum Beispiel Krebsberatungsstellen, haben Spendergelder des Vereins erhalten. Kräftig mitgeholfen haben dabei auch die Mitarbeiter der Oldenburger Firma Carl Wilh. Meyer GmbH & Co. KG (CWM) aus Oldenburg-Wechloy. Sie haben am von dem Verein mitorganisierten Ems-Jade-Spendenlauf rund 5.000 Euro „erlaufen“. Mit der aufgerüsteten Anlage im Klinikum Oldenburg können Fotos gemacht, dokumentiert und anderen Ärzte und Fachpersonal im Haus, aber auch in anderen Krankenhäusern über Internet zur Verfügung gestellt werden. Damit kann ein digitalisierter Atlas von allen Bluterkrankungen entstehen, um die Grundlagendiagnose zu vereinfachen.

Oldenburg, den 2. February 2007. „Die medizinische Forschung zur Bekämpfung von Leukämie und anderen Krebserkrankungen ist besonders wichtig“, erklärt Enno Cremer, 1. Vorsitzender des Vereins für Leukämie- und Krebsforschung e.V., „Wir wollen die Forschung in der Weser-Ems-Region fördern, im Klinikum Oldenburg, aber auch in Leer, Aurich und Wilhelmshaven.“ Die Verbindung des Vereins zum Klinikum Oldenburg besteht seit vielen Jahren, da Enno Cremers Frau 1995 an Leukämie erkrankte. Sie wurde in der Klinik für Onkologie und Hämatologie des Klinikums betreut.



Dr. Francisco del Valle, Leitender Arzt in der Klinik für Onkologie und Hämatologie nennt Zahlen: „2006 haben wir allein in unserer Abteilung im Klinikum Oldenburg 86 Leukämie-Neuerkrankungen diagnostiziert. Eine frühe Diagnose ist sehr wichtig. Mit der neuen Kamera können wir die Veränderung der Zellformen im Mikroskop noch besser dokumentieren. Damit ist auch die Kommunikation über Internet mit Kollegen aus anderen Häusern ohne Probleme möglich. Zudem kann ich die Fotos auch zur Weiterbildung unseres Fachpersonals einsetzen.“ Die Veränderung der Zellformen bei Bluterkrankungen als Grundlagendiagnose hat den Vorteil, dass die Ergebnisse sehr schnell vorliegen. Wenn ein morphologischer auffälliger Befund sich durch diesen Schnelltest zeigt, kann dem dann in einer aufwändigeren Methodik auf den Grund gegangen werden.



Jens Hoinke war einer von zehn CWM-Mitarbeiter, die die Staffel von 72 km mitgelaufen sind: „So ein Spendenlauf ist eine gute Sache. Wir haben uns Sponsoren gesucht und dann mitgemacht - bereits zum dritten Mal.“ Die ungerade Summe ist von der Firma dann noch aufgestockt worden. „Wir finden es wichtig, auch als Firma solche Projekte in der Region zu unterstützen“, ergänzt CWM-Geschäftsführer Claus Hedemann.



Jeder kann die Arbeit des Vereins für Leukämie- und Krebsforschung mit einer Spende (Sparkasse Aurich, BLZ 283 500 00, KontoNr. 24000) unterstützen.

Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
 
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