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Pressemitteilungsarchiv

Mehr als Tupfer und Skalpell reichen

Tupfer und Skalpell dem Chirurg zu reichen, ist längst nicht alles, was heutzutage das Pflegepersonal im Operationssaal tun muss. Der OP-Saal von heute ist hoch technisiert und hoch sensibel. Er erfordert speziell ausgebildetes Personal, das den Operateuren assistiert. Am Samstag, den 13. Juni 2009 (9.30 – 15.30 Uhr) treffen sich im Medizinischen Ausbildungszentrum des Klinikums Oldenburg an der Brandenburger Straße in Oldenburg ca. 140 Pflegekräfte und Assistenzpersonal im OP-Dienst aus Bremen und der Weser-Ems Region, um sich über Rechtsfragen, Lagerung und Hygiene im OP-Dienst zu informie¬ren. „Es ist wichtig, sich immer auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse zu bringen, aber spezielle Fortbildungen für Pflegepersonal im OP-Dienst sind rar. Nach längerer Pause und aufgrund der vielen Nachfragen hat das Klinikum Oldenburg wieder eine Fortbildung für Pflegende und Assistenzpersonal im OP-Dienst organisiert“, freut sich Anne Wähler, Mitveranstalterin und Leitung im OP des Klinikums Oldenburg. Oberin Birgit Plaschke, Pflegedirektorin des Klinikums und Gastgeberin der Veranstaltung ergänzt: „Gerade im OP-Bereich wird die Be¬set¬zung der offenen Stellen immer schwieriger, weil Pflegepersonal in diesem Bereich dünn gesät ist. Um diesem Trend etwas entgegenzusetzen und Anreize für das Pflegepersonal zu schaffen, setzt das Klinikum unter anderem auf interessante Fortbildungsangebote.“

Oldenburg, den 4. June 2009. Das bewährte Konzept – am Vormittag Impulsreferate, ab Mittag vertiefende praxisnahe Workshops und eine begleitende Ausstellung – ist auch in diesem Jahr Grundlage des Programms. Ein Schwerpunktthema dreht sich um die Hygiene im OP. „Gerade im OP-Saal müssen höchste Ansprüche an die Hygiene gelten, um Infektionen zu vermeiden“, weiß Anne Wähler. Es gibt noch wenige freie Plätze für die Fortbildung. Anmeldungen sind noch möglich bei der Fortbildungsbeauftragten Rita Wick, Klinikum Oldenburg, Telefon: 0441/403-2366, Fax: 0441/403-3360, email: wick.rita@klinikum-oldenburg.de



Hintergrundinformationen OP-Pflegedienst:

In den Operationsräumen des Klinikums Oldenburg sind derzeit 89 Mitarbeiter beschäftigt. Neben dem OP-Pflegepersonal gibt es vier Operationstechnische Assistenten (OTA). OP-Pflegekräfte wie auch OTAs betreuen gleichberechtigt die Patienten und assistieren während der Operation.

Seit 2008 bietet das Klinikum Oldenburg zudem auch die OTA-Ausbildung an.

Der Beruf umfasst die Planung, Assistenz und Vorbereitung für diagnostische und therapeutische Eingriffe. Derzeit hat das Klinikum 7 OTA-Auszubildende, vier kommen im Oktober dazu. Bewerbungen für Oktober 2010 sind ab Januar nächsten Jahres möglich.



Ihr Ansprechpartner:
Anne Wähler, eMail waehler.anne@klinikum-oldenburg.de
 

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