Der Neubau für die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJPP) zwischen dem Reha-Zentrum Oldenburg und dem Hallenbad Kreyenbrück wirft erste Schatten voraus. Damit im Frühjahr 2007 die Bauarbeiten beginnen können, muss vorher der dort bestehende Fußballplatz verlegt werden. Die sportlichen Aktivitäten sollen aber nicht eingeschränkt werden und deshalb wird jetzt bereits mit der Anlage des neuen Fußballplatzes begonnen. Der Beginn der Verlegung ist in der 17. Kalenderwoche geplant. So soll ein möglichst reibungsloser Übergang geschaffen werden und das bestehende Sportangebot auch in Zukunft für die Schule und die Vereine erhalten bleiben.
Oldenburg, den 13. April 2006.
Der neue Standort erfüllt alle Anforderungen, die es ermöglichen, eine Klinik zu errichten, die baulich und medizinisch dem neuesten Stand entspricht. Das Areal ist ca. 20.000 qm groß und bietet genügend Platz für die neue Klinik, in der dann auch eine zusätzliche Station für schutzbedürftige Kinder und Jugendliche untergebracht werden wird. Insgesamt bietet die neue Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit aller Beteiligten und optimale Voraussetzungen für die Versorgung der Patienten, erklärt Dr.-medic (RO) Agneta Paul, Direktorin der KJPP-Klinik und Gerhard Jacobs, stellvertretender Geschäftsführer ergänzt: Durch die Erweiterung werden zudem circa 30 neue Arbeitsplätze im Klinikum Oldenburg geschaffen.
Durch den Neubau können künftig Stationsgrößen von zwölf Betten für die allgemeine Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie eine Station mit acht Betten für die Schutzbedürftigen betrieben werden. Für die Station für schutzbedürftige Kinder und Jugendliche müssen die Sicherheitsanforderungen bedacht werden. Der Haupteingang der Klinik liegt im zweigeschossigen Bauteil, in der auch die Institutsambulanz, komplementäre Therapien und Schule untergebracht sind. Die Tagesklinik wird einen eigenen Zugang haben. Den Mittelpunkt des Gebäudes bildet eine zentrale Erschließungshalle. Von hier aus laufen fächerförmig fünf längliche Baukörper weg aus der Vogelperspektive betrachtet sieht die Klinik wie ein Stern aus. Jede Station inklusive der Tagesklinik hat einen separaten Stationsgarten. Wir freuen uns auf den Neubau. Alle Beteiligten sind mit großem Engagement bei der Planung dabei, meint Dr. Paul.
Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
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