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Großbaustelle: Chirurgen wandern durch Klinikum

Großbaustelle: Chirurgen wandern durch Klinikum Es ist kaum zu übersehen: An der Großbaustelle zwischen Alt- und Neubau des Klinikums Oldenburg geht es mit großen Schritten voran. Seit Frühjahr stehen 25 Bohrpfähle im Erdreich des ehemaligen Wirtschaftshofes. Auf den Pfählen werden nun die Fundamentköpfe aus Stahlbeton für die Erweiterung des Zentral-OPs fertig gestellt. Während der gesamten Bautätigkeit schützt ein Tunnel den Fußgängerverkehr zwischen Notfallaufnahme und Haupteingang.

Oldenburg, den 19. Juli 2011. Auch auf dem Dach gehen die Arbeiten an den neuen HNO-MKG-OPs weiter, allerdings müssen sich die Hals-Nasen-Ohrenchirurgen und die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen noch etwas gedulden, die derzeit ihre Eingriffsräume im Untergeschoss haben. Anfang 2012 ziehen als erstes nämlich die Kinderchirurgen, die Allgemein- und Viszeralchirurgen sowie die Orthopäden und Unfallchirurgen in die neuen OP-Räume über den Dächern von Kreyenbrück. Damit wird die Gunst der Stunde genutzt auch den jetzigen Zentral-OP im ersten Stockwerk komplett zu sanieren, um danach zehn Operationsräume zur Verfügung zu haben - zwei mehr als bisher.

Anfang 2013 soll dann alles fertig sein. „2013 bekommen die Chirurgen der Hals-Nasen-Ohren-Klinik und der Mund-Kiefer-Gesichtsklinik ihre vier neuen Operationsräume auf dem Dach. Zudem werden wir im sanierten Zentral-OP zwei weitere Operationssäle zur Verfügung haben“, freut sich die stellvertretende Geschäftsführerin Martina Heyen, „allerdings wird das ein hartes Stück Arbeit. Schon die Logistik ist eine große Herausforderung und verlangt von unseren Mitarbeitern auch viel Flexibilität. Derzeit läuft unsere Warenanlieferung beispielsweise über den Garten, weil der Wirtschaftshof im Moment nicht nutzbar ist.“

Beide Baumaßnahmen werden vom Land Niedersachsen gefördert. Von den ca. 15. Millionen Euro Baukosten für die neuen Operationsräume auf dem Dach sind 11 Millionen Fördermittel des Landes, von den ca. 20 Millionen Euro für die Sanierung des Zentral-OP’s kommen 18 Millionen vom Land.

Ihr Ansprechpartner:
Martina Heyen, eMail heyen.martina@klinikum-oldenburg.de
 
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