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Dopplerflußanalyse

Mit dem Verfahren der Dopplerflussanalyse lassen sich Bewegungen, in diesem Fall des Blutes in den Blutgefäßen, darstellen und die Fließgeschwindigkeit messen. Aus der sich während des Herzzyklus ergebenden Geschwindigkeitsverteilung (sog. Dopplerflußkurve oder Dopplerspektrum) ergeben sich Rückschlüsse über die Qualität der Durchblutung von Gebärmutter, Mutterkuchen und ggf. der kindlichen Organe, vor allem des Gehirns und des Herzens.
Mit dieser Methode läßt sich eine drohende kindliche Gefährdung oft Wochen früher als mit anderen Methoden erkennen. Bei bereits eingetretener Unterversorgung, die vom Kind oft über lange Zeit ausgeglichen werden kann, hilft die Dopplerflußanalyse den richtigen Zeitpunkt zur evtl. vorzeitigen Entbindung zu finden, bei der das Neugeborene auf der einen Seite möglichst wenig durch Frühgeburtlichkeit gefährdet wird, andererseits aber durch die Unterversorgung nicht bereits geschädigt wurde.

Die sog. Spektraldoppleruntersuchung kann zu einer umschriebenen Erwärmung des Gewebes führen und wird deshalb im ersten Drittel der Schwangerschaft, in dem der heranwachsende Embryo besonders empfindlich gegen äußere Einflüsse ist, nicht angewendet. Im zweiten und dritten Drittel ist eine Gefährdung nicht mehr anzunehmen, im Interesse maximaler Sicherheit wird diese Untersuchung jedoch auch dann nur bei genau definierten Indikationen durchgeführt.

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