

Angiographie bedeutet die Darstellung von Gefäßen durch Gabe eines Kontrastmittels über einen Katheter, der in örtlicher Betäubung in das Gefäßsystem eingeführt wird. Die häufigsten Gründe für eine Angiographie sind Durchblutungsstörungen unterschiedlicher Lokalisation und Ursache, Gefäßmißbildungen und Tumore.
Diese Methode ist nicht nur diagnostisch nutzbar, sondern wird heutzutage mit einer Vielzahl therapeutischer Verfahren (Interventionen) kombiniert. So können z.B. Gefäßverengungen bzw. Verschlüsse mittels Ballons oder Stents (Drahtgeflecht) aufgedehnt werden.
Zu den Interventionen gehören auch die Behandlung ohne große Operation von bösartigen Leber- oder Nierentumoren, von krankhaften Erweiterungen (Aneurysmen) und Wandeinrissen (Dissektion) der Hauptschlagader mittels Gefäßendoprothesen (Stent-Grafts) sowie Gefäßmißbildungen.
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Ansprechpartner:
Prof. Dr. A. Chavan
F-OA B. Schmuck
AA T. Kowald
Tel.Nr.: 0441/403- 2514 / 2521