Das Hämmern und Bohren im ersten Stock des Neubaus im Klinikum Oldenburg ist jetzt vorbei. Nach nunmehr zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Umbau der operativen Intensiv- und Wachstation im Klinikum Oldenburg fertig. Dieser Bauabschnitt ist Teil eines 12,5 Millionen Euro teuren Sanierungsprogramms, das aus Landes- und Eigenmitteln finanziert wird. Mit dem Umbau geht eine erneute Erweiterung der beiden Stationen um jeweils zwei Intensiv- und Überwachungsbetten einher und trägt damit dem steigendem Bedarf an Intensivkapazitäten Rechnung. Der Umzug am Montag, 18. Juni in die neuen Räumlichkeiten erfolgte reibungslos aus dem laufenden, aber reduzierten Betrieb heraus.
Oldenburg, den 17. June 2007.
„In Vorbereitung auf den Umzug haben wir das medizinische Personal auf der Intensiv- und Wachstation aufgestockt und gleichzeitig das planbare OP-Programm für große Operationen, die eine Intensivbetreuung erfordern, eingeschränkt“, berichtet Dr. Jörg Zundel, Oberarzt der Intensivstation der Klinik für Anästhesiologie.
Intensivstation und operative Wachstation sind jetzt unmittelbar benachbart, um mehr Flexibilität und Qualität in der Intensivbehandlung von Patienten nach großen operativen Eingriffen oder nach Unfällen mit lebensbedrohlichen Verletzungen zu erreichen. Durch die Anschaffung und Installation einer neuen Monitoranlage zur Überwachung von Kreislauf und Atmung der Patienten und modernster Beatmungsgeräte sind die Stationen auf dem neuesten Stand der Technik.
Des weiteren sind jetzt auf der Intensivstation zwei Isolationszimmer à zwei Betten eingerichtet, um im Bedarfsfall gemäß Niedersächsischem Infektionsalarmplan auch Patienten mit hochgradig ansteckenden Infektionskrankheiten (z.B. Ebola, Lassa, Vogelgrippe etc.) behandeln zu können.
Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
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