Die biologische Herzklappe wird entweder aus dem Herzbeutel des Rindes geformt oder komplett dem Schwein entnommen. Diese sind nach spezieller Reinigung, Oberflächenbehandlung und technischer Veränderung (z.B. Halterungsring) für die Implantation beim Menschen gut geeignet. Abstoßungsreaktionen sind nicht zu befürchten.
Ihr Hauptvorteil liegt darin, daß eine strenge Blutverdünnung, die sogenannte Antikoagulation nur für einige Wochen notwendig ist. Jedoch ist die Lebensdauer auf circa 10-15 Jahre eingeschränkt. Daher wird dieser Klappentyp bevorzugt bei älteren Patienten angewandt.
Gesonderte Prothesen, deren klinische Anwendung erst in den letzten Jahren mehr und mehr Einzug gehalten hat sind
- Stentless-Bioprothesen mit verbesserten Fließeigenschaften und
- Homografts, Herzklappen, die von menschlichen Spendern stammen.
Deren Anwendung kommt bei gesonderter Indikation in Frage.
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