Obwohl in Deutschland Todessursache Nummer eins, trifft er die meisten Menschen immer noch wie einen Blitz aus heiterem Himmel: Schmerzen in der Brust, Übelkeit – Herzinfarkt! Über 250.000 Bundesbürger erleiden jährlich einen Infarkt, mehr als 60.000 überleben den Anfall nicht. Eine erschreckende und unnötige Bilanz, denn je früher der Patient in die Klinik kommt, desto größer ist seine Überlebenschance. Sehr gute Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen stehen auch nach dem Infarkt für ein hohes Maß an Lebensqualität. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Deutsche Herzstiftung e.V. am Mittwoch, den 31. Oktober 2007 (15 - 19 Uhr) den kostenlosen Herzaktionstag, der sich der Früherkennung, Therapie und Rehabilitation von koronaren Herzerkrankungen widmet. Dabei gehen die Herz-Spezialisten aus dem Integrierten Herz-Zentrum Oldenburg folgenden Fragestellungen nach: Was ist ein Herzinfarkt? Wie kann ich ihn verhindern? Was gibt es für Behandlungsmöglichkeiten und wie gestaltet sich das Leben nach dem Infarkt? Im Rahmenprogramm erfahren die Besucher zum Beispiel praxisnah was im Notfall zu tun ist und wie Herzklappen, Herzkatheter und Schrittmacher aussehen. Auch reichliche Informationen über Vorsorgemaßnahmen wird es an diesem Tag geben.
Oldenburg, den 25. October 2007.
„Mit Vorträgen von Prof. Dapunt, Prof. Reil, Dr. Böhmen, Dr. Augenstein und weiteren Spezialisten aus dem Herzzentrum Oldenburg haben wir in diesem Jahr ein Programm zusammen gestellt, mit dem wir die Menschen über alle Möglichkeiten der Vorbeugung, Diagnose, Behandlung und Nachsorge informieren können,“ freut sich Jutta Grummer, ehrenamtlich Beauftragte der Deutschen Herzstiftung e. V. in Oldenburg, „damit können wir den Besuchern verdeutlichen, wie wichtig ein gutes Zusammenspiel bei der Versorgung des Infarktpatienten ist.“ Darüber hinaus gibt es Info-Stände zu Herz-Lungen-Wiederbelebung. Auch die Mitarbeiter des Herzkatheterlabors am Klinikum Oldenburg erläutern praxisnah, wie eine Herzkatheteruntersuchung abläuft. Die Nutzung von Defibrillatoren stellen Kardioanästhesisten und die Johanniter Unfallhilfe vor. Der Eintritt ist frei.
Das Herzzentrum Oldenburg:
Das Integrierte Herzzentrum Oldenburg setzt sich aus der Klinik für Kardiologie, der Klinik für Herzchirurgie, der Abteilung für Kardioanästhesie und dem Rehabilitationszentrum Oldenburg zusammen. Damit sind Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Herz- und Kreislauferkrankungen in vollem Umfang möglich. An die Akutbehandlung schließt sich im Integrierten Herzzentrum direkt eine Früh-Rehabilitation im Reha-Zentrum Oldenburg an, das sich in enger, räumlicher Nachbarschaft zum Klinikum befindet.
Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
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