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Pressemitteilungen

Vom Herzzentrum zum Herz-Kreislaufzentrum

Das Oldenburgische Staatstheater ist am Sonntag, 6. Juli 2008 (11- 16.45 Uhr) der Schauplatz des 3. Informationsforums zum Thema Herz. Zum einen möchte das Herzzentrum Oldenburg gemeinsam mit dem radiologischen Institut des Klinikums das neue Herz-Kreislauf-Zentrum Oldenburg präsentieren. Zudem wird es ein informatives Programm rund um Vorbeugung, Diagnostik und Be¬hand¬lung von Herz- und Gefäßerkrankungen geben. Gleichzeitig wird Prof. Dr. Albrecht El¬sässer, der neue Direktor der Klinik für Kardiologie der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen. Wie der Veranstaltungsort vermuten lässt, gibt es neben einer Ausstellung schauspielerische Darbietungen und Theaterführungen. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

Oldenburg, den 26. June 2008. Die Erweiterung des Herz-Zentrums zum Herzkreislauf-Zentrum ist eine logische Folge der Entwicklung. Das Herzzentrum gibt es bereits seit 1991, 1996 kam dann mit dem Reha-Zentrum auch noch die Rehabilitation dazu, so dass das gesamte Spektrum rund um das Herz an einem Ort angeboten werden konnte. In den vergangenen Jahren kristallisierte sich immer mehr heraus, dass das Herz und seine Erkrankungen aber nicht allein betrachtet werden können. „Die Arteriosklerose als häufigste Ursache von Gefäßkrankheiten ist für den überwiegenden Teil der Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich. Arteriosklerose kann sich aber in allen Arterien des Körperkreislaufs entwickeln, so dass wir den Patienten in seiner Gesamtheit behandeln müssen“, führt Prof. Dr. Albrecht Elsässer, Direktor der Kardiologie aus und Prof. Dr. Otto Dapunt ergänzt: „Durch die Kooperation von Herzchirurgie, Kardiologie und invasiver Radiologie können wir im Herzkreislaufzentrum individuell für die Patienten die optimale Therapie auswählen. Mit der dazugehörigen Rehabilitation bieten wir damit den Menschen in der Region eine Besonderheit.“

Auf die Frage, warum dieser ungewöhnliche Veranstaltungsort Staatstheater gewählt wurde, antwortet Prof. Dapunt: „Die Interaktion Medizin und Kunst besteht schon seit Jahrtausenden. Wir wollen zeigen, wie sich die Medizin und die Kunst dem Thema Herz aus unterschiedlichen Perspektiven nähert.“



Das medizinische Programm

Die aktuellen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bei Herzerkrankungen stehen im Mittelpunkt. Es werden Antworten auf unterschiedlichste Fragen gegeben: Welche Möglichkeiten gibt es bei der Therapie von koronaren Herzerkrankungen? Wel¬che Vorteile bieten moderne Techniken wie Computertomografie, Magnetresonanztomografie und Echokardiographie? Es geht aber auch um die Narkose bei einer Herzoperation. Es werden zudem Wege zum gesunden Sport treiben aufgezeigt, da Sport ein wichtiger ergänzender Faktor in der Therapie ist. Auch modernste operative Ansätze bei Herzklappenerkrankungen werden vorgestellt und die Referenten gehen der Frage nach, ob zum Beispiel eine Rekonstruktion der natürlichen Klappe sinnvoll ist.

Im zweiten Teil der Veranstaltung geht es um Gefäßerkrankungen allgemein und welche Therapieoptionen aus Sicht der Radiologen, Kardiologen und Gefäßchirurgen bestehen. Den Abschluss bilden Informationen zum Thema „Herzrhythmusstörungen“.





Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernimmt der Herz-Kreislaufverbund Weser-Ems e.V.

Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de
 

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