Tumorbehandlungen werden sehr unterschiedlich vertragen, können aber mit belastenden und gefährdenden Nebenwirkungen verbunden sein. Daher unterliegen sie einer starken Standardisierung und Kontrolle, sowohl in der täglichen Routineanwendung als auch bei innovativen Therapieprotokollen, die intensiv dokumentiert werden.
Soweit möglich, werden die Medikamentenmengen bereits im Vorfeld auf die Konstitution des Patienten abgestimmt, im Verlauf dann an die Nebenwirkungen angepasst. Jede Tumortherapie ist somit standardisiert und individuell zugleich. Die Medikamentenzubereitung erfolgt in der Apotheke des Klinikums.
Der Qualitätssicherung dienen auch die regelmäßigen internen und regionalen Fortbildungen und internationalen Kongresse. Therapieentscheidende Befunde werden , wenn möglich, durch ergänzende Untersuchungen (z. B. Referenzuntersucher) abgesichert. Planung und Dokumentation werden standardisiert durch intensive Konsiliartätigkeit, interdisziplinäre Tumorkonferenzen (s.u.), abteilungsinterne Dokumentationsassistenten und die Nachsorgeleitstelle des Tumorzentrums Weser-Ems (s.u.).
Interdisziplinäres Tumorboard
Regelmäßig finden Sitzungen der führenden Vertreter verschiedener Fachbereiche statt, die Patienten mit Tumorerkrankungen betreuen. Dabei werden Untersuchungen und Behandlungen geplant, um kurze Entscheidungswege zu gewährleisten, vor allem für schwierige Tumorerkrankungen. Ergänzt werden diese patientenorientierten Treffen durch krankheitsorientierte Arbeitskreise.
Derzeit liegen in diesem Bereich keine aktuellen Termine oder Veranstaltungen vor. Alle Termine im Klinikum anzeigen.