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Laparoskopische Operationen

Laparoskopische Verfahren werden im Volksmund auch als so genannte Schlüssellochchirurgie bezeichnet. Dabei wird der Eingriff nicht mehr durch einen Schnitt ausgeführt, sondern es werden über 12 und 5 mm dicke Hülsen neben einer hochauflösenden Videokamera Instrumente in den Bauchraum eingeführt, mit denen die entsprechenden Operationen ausgeführt werden. Im Vergleich zu Schnittoperationen haben die Patienten in der Regel einen geringeren Wundschmerz und sind schneller mobil, sodaß sie erheblich früher das Krankenhaus wieder verlassen können. Da diese Form der Chirurgie nicht bei allen Patienten und allen Erkrankungen möglich und vorteilhaft ist, wird die Entscheidung zu laparoskopischen Eingriffen bei jedem Patienten individuell getroffen.
 
 
Zur Zeit werden in unserer Klinik laparoskopische Operationen bei folgenden Erkrankungen durchgeführt:

  • Entfernung von Lymphknoten im Becken beim Prostatakrebs (laparoskopische pelvine Lymphadenektomie)
  • Abtragung von Nierenzysten
  • Entfernung erkrankter Nieren (außer bei Nierenkrebs) (laparoskopische Nephrektomie)
  • Lösung von Harnleiterverwachsungen bei entzündlichen Erkrankungen des umgebenden Gewebes (s.g. Morbus Ormond)
  • Harnleiternaht bei Verletzungen
  • bestimmte Inkontinenzoperationen
  • Suche von Bauchhoden vor allem bei Kindern
  • Entfernung von Bauchhoden vor allem bei Kindern
  • Operationen an den Samenblasen
  • Harnleitereinpflanzungen in die Haut
  • Harnblasennaht bei Verletzungen der Harnblase
  • Harnleiterentfernungen


 

 

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