VERANSTALTUNGSHINWEISE | Vortrag
| Termin(e): | Mittwoch, 14. März 2012, 16:30 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Klinikum Oldenburg, Vortragsraum Gesundheitshaus |
| Referent(en): | Dr. Ingmar Hellhoff, Oberarzt Klinikum Oldenburg und Alexandra Fürst, Physiotherapeutin Klinikum Oldenburg |
| Ansprechpartner/in: | Waltraud Reil |
| Telefon: | 0441 403-2230 |
| Telefax: | 0441 403-3360 |
| E-Mail: | reil.waltraud |
| Gebühr: | keine |
Dagegen läßt sich etwas tun!
Inkontinenz ist eine Krankheit, die weit verbreitet ist. Der Volksmund spricht von "Blasenschwäche". Mediziner definineren Harninkontinenz als "jeglicher unwillkürlicher Urinverlust". Die verlorene Urinmenge kann sehr gering, aber auch erheblich sein. Zwischen fünf und 25 Prozent der Bevölkerung sind von Inkontinenz betroffen, Frauen stärker als Männer.
Viele Menschen wissen nicht, wie sie mit der Inkontinenz umgehen sollen. Das Schamgefühl ist sehr hoch und führt zu zunehmenden Einschränkungen im gesamten Leben. Sie suchen erst ärztliche Hilfe, wenn der Leidensdruck extrem hoch ist und sich die Inkontinenz nicht mehr verbergen läßt. Dabei läßt sich ein unfreiwilliger Harnverlust meist einfach behandeln. Manchmal reicht schon ein intensives Beckenboden Training. Gegen einige Formen der Blasenschwäche gibt es auch Medikamente. Bei der häufigsten Form - der Belastungsinkontinenz - kann auch eine Operation häufig die Beschwerden beheben.
An diesem Nachmittag erläutern Experten mehr über Formen, Ursachen und therapeutische Möglichkeiten der Blasenschwäche. Medizinische Aspekte werden dabei von dem Urologen und Oberarzt Dr. Ingmar Hellhoff erläutert, während Alexandra Fürst aus Sicht der Physiotherapie verschiedene Behandlungsmöglichkeiten erklären wird.
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