74 Betten, 3 Stationen
105 Mitarbeiter
Im Jahr 2012
| 3.930 | Behandlungsfälle (DRG) insgesamt |
| 508 | Brustoperationen |
| 1.408 | Geburten |

Vaginale Operationen: (Operationen von der Scheide ausgehend)
Gebärmutterentfernung. Operationen bei Senkungszuständen der Blase und des Darmes. Operationen bei Scheidenvorfall, bei gutartigen Scheiden- und Schamlippentumoren. Korrektur von Scheidenanomalien. Anlegen einer künstlichen Scheide.
Pelviskopische Operationen: (Operationen durch Bauchspiegelung)
Operationen am Eileitern und Eierstöcken (z.B. Cystenentfernung, Sterilisation)
Operationen an der Gebärmutter (z.B. Myomentfernung), Entfernung der Gebärmutter
mit Hilfe der Bauchspiegelung (LAVH),Verwachsungslösung, Endometrioseoperationen.
Abdominale Operationen: (Operationen durch Bauchschnitt)
Gebärmutterentfernung. Operationen an der Gebärmutter (z.B. Myomentfernung),
Operationen am Eileitern und Eierstöcken, Sterilitätsoperationen, Korrektur bei Fehlbildungen des inneren Genitale, Operationen bei Senkungszuständen.
Eingriffe an den Bauchdecken:
Operationen bei Bauchwandbrüchen, Narbenkorrektur, Bauchdeckenplastik (nach Pitanguy).
Operationen bei Harninkontinenz:
Inkontinenzprobleme, Schlingenoperation (TVT), Scheidensuspensionsoperationen
(Operation nach Burch), Brückenplastik, vordere Plastik, Rekonstruktion des Beckenbodens.
Krebsoperationen:
Stadiengerechte Operationen bei Schamlippen- und Scheidencarcinom,
Gebärmutterhals-, Gebärmutterkörper-Carcinom sowie Carcinom der Eierstöcke und Brustkrebs (s. u.).
Es besteht eine enge Kooperation mit den Kliniken der Chirurgie, Urologie, Anästhesie, Onkologie und Radiologie.
Brustoperationen:
Brustoperationen bei gutartigen Erkrankungen:
- Hochgeschwindigkeitsstanzbiopsie (Entnahme von Gewebsproben unter
Ultraschallkontrolle),
- Knotenentfernung ggf. nach radiologischer Markierung,
- Operation bei Brustentzündung.
Plastische Brustoperationen:
Subcutane Mastektomie:
Werden bei Untersuchungen gutartige Wucherungen, Cysten oder Krebsvorstadien in der Brustdrüse festgestellt, kann die ganze Brustdrüse entfernt und durch ein Silikoninlay ersetzt werden. Brusthaut und Brustwarze bleiben erhalten, die äussere Form der Brust ist somit weitgehend wiederhergestellt.
Brustvergrösserung:
Die Patientin fühlt sich durch ihre kleine Brust in ihrem Körperbild gestört. Eine Brustvergrösserung mit einem dauerhaft guten Ergebnis kann nur durch Einlage eines Silikonkissens erreicht werden. Das Implantat wird in Narkose durch einen kleinen Hautschnitt in der Umschlagsfalte der Brust auf den Muskel unter den Drüsenkörper, evtl. hinter den Brustmuskel, eingelegt. Dieser Eingriff ist nur in seltenen Fällen eine Kassenleistung.
Brustverkleinerung:
Eine zu grosse Brust kann zu Rücken- und Schulterschmerzen führen, mit tiefen Einschnitten der Büstenhalterträger im Schulterbereich. Ab 500g erforderlicher Gewebentfernung pro einzelner Brust liegt eine eindeutige medizinische Indikation zur Operation vor. Die Operation beinhaltet die Entfernung der äusseren Haut, des Unterhautfettgewebes und des Drüsenkörpers und eine Verlagerung der Brustwarze nach oben. Ziel ist es, die Einheit von Drüsenkörper und Brustwarze zu erhalten, so dass die Milchgänge unzertrennt bleiben. Eine Straffung der Brust kann durch eine ähnliche Technik vorgenommen werden. dies ist eine Kassenleistung bei medizinischer Indikation (mehr als 500 g Gewebeentfernung je Seite) und bei sog. Gigantomastie mit objektivierbarem Krankheitsbild. Ansonsten ist die Finanzierung bei kosmetischer Indikation Eigenleistung.
Brustoperation bei bösartigen Erkrankungen:
Brusterhaltende Operation bei Brustkrebs:
Bei entsprechender Indikation kann in 70% der Fälle eine brusterhaltende Carcinom-Operation vorgenommen werden, entweder durch Verschiebung des Gewebes in der Brust oder durch Ersetzen des fehlenden Drüsen- und Hautgewebes mit dem Rückenmuskel und einer Hautinsel. Zusätzlich werden kleinere Korrekturen bei eingezogenen Brustwarzen oder schlechter Narbenbildung oder Wiederauftreten der Erschlaffung des Bindegewebes durchgeführt.
Wiederaufbau der Brust nach Amputation:
Der Wiederaufbau einer amputierten Brust hängt von der Ausdehnung der Voroperation und von etwaigen erfolgten Nachbehandlungen ab. Bei fortgeschrittener Erkrankung oder wenn der Wiederaufbau mit einer grösseren Gewebsverlagerung vorgenommen werden soll, wartet man mind. 6 Monate nach der Erkrankung bzw. nach der Chemotherapie ab, bevor die Wiederherstellung der weiblichen Brustform beginnt. Dazu bedarf es dann meistens mehrerer Eingriffe, insbesondere wenn auch die Brustwarze wiederaufgebaut und die andere Brust in Form und Grösse angepasst werden soll.
Operationsverfahren:
Homologe Brustrekonstruktion: (Rekonstruktion durch Eigengewebe)
Latissimus dorsi-Lappen/TRAM-Plastik:
Operationstechnik: Verlagerung von überschüssigem Haut- und Fettgewebe vom Bauch durch Hochschieben und Formung mit und ohne Einlage eines Silikonkissens oder Verlagerung von Haut-und Muskelgewebe vom Rücken in die alte Operationsnarbe und Formung mit und ohne Einlage eines Silikonkissens. Hierbei entsteht eine zusätzliche Narbe am Bauch/Rücken. Ergänzt werden die Eingriffe durch Nachbildung einer Brustwarze. Dazu wird Haut am Ort entspechend umgeformt oder Gewebe von der kleinen Schamlippe oder von der gesunden Brustwarze verpflanzt. Der Warzenhof wird aus Haut von der Innenseite des Oberschenkels oder vom Warzenhof der anderen Brust wiederhergestellt.
Heterologie Brustrekonstruktion: (Brustrekontruktion mit Silikongelimplantaten und Expanderprothetik)
Operationstechnik: Einlage eines Expanders, der im zeitlichen Abstand wiederholt durch Nachfüllen z.B. mit Kochsalzlösung vergrössert wird, um die Haut zu dehnen. Erst wenn genügend Haut zur Verfügung steht, wird der Expander entnommen und durch ein Silikonkissen auf Dauer ausgetauscht. Der Eingriff wird durch eine Nachbildung einer Brustwarze wie oben beschrieben ergänzt.
22.05.2013:
(Vortrag)
23.05.2013:
(Vortrag)
Modul III
30.05.2013:
(Sonstiges)
Für dich nur das Beste
05.06.2013:
(Vortrag)