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Die Krankengymnastik-Abteilung

Die Krankengymnastikabteilung des Elisabeth-Kinderkrankenhauses Oldenburg
ist im Jahre 1994 auf Initiative von Herrn Prof. Seidenberg eingerichtet
worden.
Tätig sind dort seitdem:
Frau Ruth Baykal, Frau Bärbel Müller, Frau Ute Riechers, Frau Bärbel
Volkmann.
Die direkte Durchwahl lautet 0441-403-2063.
 
Die Räumlichkeiten für Behandlungen befinden sich im Untergeschoss der Kinderklinik. Sie bieten die Möglichkeit, Kinder, die nicht bettlägerig sind, in ruhiger und entspannter Atmosphäre, unter Zuhilfenahme vieler Übungsgeräte, bei entsprechend ausreichendem Platz zu behandeln. Zusätzlich ist dadurch auch die Möglichkeit gegeben, Kinder ambulant zu betreuen, was zur Zeit im Rahmen der Mukoviszidose–Ambulanz geschieht. Besteht die Notwendigkeit, ambulante Patienten zu Hause zu behandeln, steht ein Wagen für mobile Einsätze zur Verfügung.
 
Im stationären Bereich liegt ein Arbeitsschwerpunkt in der Atemtherapie. Kinder mit obstruktiven und restriktiven Lungenerkrankungen, Säuglinge mit RS-Viren-Pneumonien, langzeitbeatmete Kinder, Patienten nach Operationen und Frühgeborene mit bronchopulmonaler Dysplasie werden von den KrankengymnastInnen atemtherapeutisch betreut. Die Schulung asthmakranker Kinder und ihrer Eltern in ambulanten Kursen ist ein weiterer Bereich, der durch die Krankengymnastikabteilung des Kinderkrankenhauses mitgestaltet und durchgeführt wird. Neben der intensiven Atemtherapie werden bei vielen der kleinen Patienten andere Behandlungen, z.B. nach Bobath, nach Vojta oder mit Elementen aus der Psychomotorik und sensorischen Integrationsbehandlung je nach Krankheitsbild angewandt.
 
Oft besteht die Notwendigkeit bei sehr kranken und/oder chronisch kranken Kindern, die Eltern anzuleiten.
So wird in der Akutphase, z.B. nach Frühgeburt eines Kindes, nach Polytrauma (z.B. durch einen Verkehrsunfall), nach einer neurologischen Erkrankung, die das Bewegungsverhalten des Kindes stark verändert, eine Unterstützung der Eltern im Verständnis des veränderten Verhaltens des Kindes notwendig. Mit Hilfe der TherapeutInnen können Eltern lernen, die Signale und Bedürfnisse des Kindes zu erkennen und adäquat zu beantworten. Ist das Kind sehr empfindlich für Lagewechsel,wie reagiert es nach längerer Zeit ohne vestibulärer Reize, braucht es Ruhe oder eher stimulierende Reize, ist die Muskelspannung sehr hoch oder eher schlaff, wie wird das Kind günstig gelagert, wie versorge ich das Kind, wie nehme ich es auf, wie trage ich das Kind, wie kann ich das Kind baden, wieso fällt es dem Kind nach einer langen Zeit der Sondennahrung so schwer, essen und trinken neu zu erlernen? All das sind Fragen und Probleme der Eltern, bei denen sie von den TherapeutInnen Hilfestellung brauchen, um sicherer im Umgang mit ihrem kranken Kind zu werden.

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