Mit dem Projekt „Kunst als Mittel der Kontaktaufnahme“ geht die Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Klinikums Oldenburg ganz neue Wege. Am Dienstag, 8. Mai 2012 startete das Projekt mit 22 Auszubildenden des vierten Semesters, in dem es darum geht, mit Hilfe der Kunst neue Wege der Kontaktaufnahme zu älteren kranken und vor allem dementen Patienten zu finden.
Die freischaffende Künstlerin Gesine Rothmund aus Hamburg wird an mehreren Unterrichtstagen mit den Auszubildenden in ihrem Außenatelier erarbeiten, wie mit den Elementen Holz, Stein, Metall oder Farbe eine leichtere Kontaktaufnahme zu den Patienten gelingt.
Projektleiterin Annelene Frerichs hat gemeinsam mit Anke Pajk, Lehrerin in der GKP-Schule, dieses ungewöhnliche Projekt auf den Weg gebracht. „Das Unterrichtsthema „Älter werdende Patienten“ wird in der Ausbildung immer wichtiger“, erklärt Annelene Frerichs, „eine fördernde, pflegerische Beziehung zu älteren dementiell erkrankten Patienten aufzubauen, bedeutet für viele Auszubildende eine sehr große Herausforderung. Wir erhoffen uns von diesem Kunstprojekt, die Barriere zwischen Alt und Jung reduzieren zu können, so dass die Schüler später leichter in Kontakt mit den Patienten kommen können.“
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