VERANSTALTUNGSHINWEISE | Vortrag
| Termin(e): | Freitag, 01. Juni 2012, 19:00 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Klinikum Oldenburg, Vortragsraum Gesundheitshaus |
| Referent(en): | Dr. Volker Fingerle, Nationales Referenzzentrum für Borrelien, Oberschleißheim |
| Ansprechpartner/in: | Petra Eilers |
| Telefon: | 0441 403-3336 |
| Telefax: | 0441 403-3360 |
| E-Mail: | eilers.petra |
| Gebühr: | keine |
Nützliches und Wissenswertes über Zecken
Pünktlich jedes Frühjahr sind Zecken wie der gemeine Holzbock und durch das Insekt übertragbare Krankheiten wieder drängendes Thema. Eines, das mit vielen Unsicherheiten verbunden ist: Sticht oder beißt eigentlich eine Zecke und wie wird sie entfernt? Was ist die Lyme-Borreliose und wie häufig sind solche Erkrankungen? Diese Fragen gehen oft mit unterschiedlichsten Antworten einher.
Fest steht: Die Zecke schneidet mit feinen Messerchen die Haut ihres Opfers auf und verankert dort den vorgeschobenen Stechrüssel mit Hilfe von Widerhaken. Während des mehrtägigen Saugaktes kann sie Krankheiten übertragen wie die Lyme-Borreliose und die "Frühsommer-Meningoenzephalitis" (FSME).
Die durch Borrelien verursachte Lyme-Borreliose kann verschiedene Symptome v.a. an der Haut, Nervensystem und Gelenken hervorrufen, was eine eindeutige Diagnose erschwert. Die Behandlung erfolgt möglichst frühzeitig mit Antibiotika. Bei der FSME handelt es sich um eine grippeähnliche Virusinfektion, bei der im weiteren Verlauf Gehirn- und Hirnhautentzündungen entstehen können. Es gibt bislang keine Therapie gegen FSME, allerdings einen wirksamen Impfschutz.
Dr. Volker Fingerle, Leiter des Nationalen Referenzzentrums für Borrelien gibt Hinweise zum Umgang mit Zecken und Zeckenstich und informiert über aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.