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11. Oldenburger Notfallsymposium am 11.11.2017

Seit 1997 findet alle zwei Jahre das Oldenburger Notfallsymposium statt, um das Wissen in der Notfallmedizin und im Rettungsdienst kontinuierlich zu aktualisieren. Auch in diesem Jahr stehen wieder aktuelle Fragestellungen im Raum, zum Beispiel durch die zunehmende Einbindung der Telekommunikation in den Rettungsdienst. Die Veranstalter - der Malteser Hilfsdienst und die Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Klinikums Oldenburg - erwarten am Samstag, 11. November 2017 (9 - 17 Uhr) wieder rund 500 Notärzte, Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und Pflegekräfte aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern im Neuen Hörsaalgebäude der Universität Oldenburg. Gleich zu Beginn wird auch wieder der bundesweit einmalige, mit 3000 Euro dotierte „Preis für Qualität im Rettungsdienst“ verliehen.

Oldenburg, den 6. November 2017.

Das Oldenburger Notfallsymposium vermittelt auch in diesem Jahr wieder neueste Erkenntnisse bei der notfallmedizinischen Versorgung im Rettungsdienst. Diesmal geht es unter anderem um das so genannte Traumaregister, in dem schwerstverletzte Patienten mittels einheitlicher Dokumentation von allen im TraumaNetzwerk teilnehmenden Kliniken erfasst werden. So lassen sich Rückschlüsse auf die Qualität der Versorgung und das Ergebnis der Maßnahmen ziehen. „Auch die Digitalisierung und moderne Telekommunikation macht natürlich nicht vor dem Rettungsdienst halt“, erklärt Frank Flake, Leiter des Rettungsdienstes der Malteser im Bezirk Oldenburg-Nord, ein weiteres Schwerpunkthema. Ganz aktuell werden zum Beispiel sogenannte LebensretterAPPs auf Smartphones vorgestellt und Möglichkeiten, aber auch Grenzen aufgezeigt. Prof. Dr. Andreas Weyland, Direktor der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Klinikums Oldenburg, der sich bereits seit 1997 gemeinsam mit Frank Flake für die Organisation dieser Veranstaltung verantwortlich zeichnet, ergänzt: „Auch die in den vergangenen zwei Jahren gestiegene Terrorgefahr in Deutschland und die damit verbundene Notwendigkeit, dass sich Rettungsdienst und Notfallmedizin auf mögliche Terrorszenarien vorbereiten müssen, werden dieses Mal thematisiert.“ Ein weiteres aktuelles Thema des Symposiums beschäftigt sich mit Notfällen bei Flüchtlingskindern.

Im Vorfeld des Notfallsymposiums findet am Freitag, 10. November zwischen 10 und 16 Uhr im Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg das Symposium des Landesverbandes der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄRLD) des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen statt.

Die Anmeldung für die Veranstaltung ist auch noch an der Tageskasse möglich. Die Teilnahmegebühr (inkl. Mittagsimbiss und Getränke) beträgt 35 € (für Ärzte 45 €). Anfragen beantwortet das Kongress-Sekretariat beim Malteser-Hilfsdienst gGmbH in Oldenburg, Telefon 0441/9728020, E-Mail: info@notfall-symposium.de.

Hinweis: Das ist eine gemeinsame Presseerklärung des Malteser Hilfsdienstes und des Klinikums.


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Weiterführende Informationen:
www.notfall-symposium.de

Ihr Ansprechpartner:
Prof. Dr. Andreas Weyland, eMail weyland.andreas@klinikum-oldenburg.de