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12. Oldenburger Notfallsymposium

Seit 1997 findet alle zwei Jahre das Oldenburger Notfallsymposium statt, um das Wissen in der Notfallmedizin und im Rettungsdienst kontinuierlich zu aktualisieren. Auch in diesem Jahr stehen wieder aktuelle Fragestellungen im Raum, zum Beispiel der Bericht über die Gemeindenotfallsanitäter oder der Umgang mit Verletzungen durch Waffengebrauch. Die Veranstalter - der Malteser Hilfsdienst und die Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Klinikums Oldenburg - erwarten am Samstag, 30. November 2019 (9 - 17 Uhr) wieder rund 500 Notärzte/-innen, Rettungsassistent/-innen und Pflegekräfte aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern im Neuen Hörsaalgebäude der Universität Oldenburg. Die Anmeldung für die Veranstaltung ist auch noch an der Tageskasse möglich. Die Teilnahmegebühr (inkl. Mittagsimbiss und Getränke) beträgt 35 € (für Ärzte 45 €). Anfragen beantwortet das Kongress-Sekretariat beim Malteser-Hilfsdienst in Oldenburg, Telefon 0441/9728020, E-Mail: info@notfall-symposium.de.

Oldenburg, den 22. November 2019.

Am 30. November startet das 12. Oldenburger Notfallsymposium gleich mit einem Höhepunkt, der Verleihung des Preises für Qualität im Rettungsdienst. Zum fünften Male schon wird dieser Preis anlässlich des Oldenburger Notfallsymposiums verliehen. Zehn Bewerberteams aus Deutschland und Österreich haben ihre Arbeiten eingereicht. Die Preisvergabe wird durch Dr. Wolfram Panzer vom Klinikum Sindelfingen vorgenommen, der vor 24 Jahren das erste Oldenburger Notfallsymposium mitveranstaltete und mehr als 30 Jahre in Niedersachsen in verschiedenen notfallmedizinischen Gremien verantwortlich tätig war.

Es folgt ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm mit interessanten Fallbeispielen, Vorträgen und Erfahrungsberichten aus dem Rettungsdienst. Das Programm führt durch zehn aktuelle Themenbereiche der Notfallmedizin, darunter drei Schwerpunkte. Der Umgang mit besonderen Patientengruppen im Notfalldienst ist eines davon. Prof. Dr. Christoph Wiese aus Braunschweig nimmt sich dabei der ständig wachsenden Gruppe der Palliativpatienten/- innen an und Privatdozent Dr. Ulf Günther aus der Universitätsklinik AINS des Klinikums wird auf die Besonderheiten im Umgang mit Kunstherzpatienten/-innen eingehen. Das Herzzentrum des Klinikums Oldenburg betreut eine relativ große Anzahl solcher Betroffenen ambulant in der Region. Mit dem Thema „Verletzungen durch Waffengebrauch“ werden Rettungsdienste auch in Deutschland immer häufiger konfrontiert. Wenige Rettungsdienstler und Kliniken haben hier routinierte Erfahrungen bei solchen Einsätzen. Dominic Bredlau vom Landeskriminalamt Niedersachsen wird hierauf eingehen. Auch der dritte Schwerpunkt, Kindernotfälle, treffen bei allen im Rettungsdienst beteiligten Berufsgruppen auf großes Interesse, weil sie relativ selten im Rettungsdienst vorkommen. Insbesondere schwere Erkrankungen richtig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten, stellt das Team immer wieder vor enorme Herausforderungen. Der Referent Dr. Bernd Mitzlaff ist erfahrener und aktiver Notarzt und leitender Oberarzt der Kinderintensivstation in der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Oldenburg und wird das Thema für den Rettungsdienst beleuchten.

Bereits einen Tag früher, am 29. November wird zudem im Landesmuseum Mensch und Natur in Oldenburg das 5. Satellitensymposium stattfinden. Hierzu werden Führungskräfte des Rettungsdienstes und Entscheider der Verwaltungen und Kostenträger aus ganz Niedersachsen und Bremen erwartet, um sich über zukünftige Entwicklungen im Rettungsdienst auszutauschen. Die Veranstaltung wird vom Landesverband der ärztlichen Leitungen in Niedersachsen und Bremen organisiert.


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Weiterführende Informationen:
www.notfall-symposium.de

Ihr Ansprechpartner:
Frank Flake, eMail Frank.Flake@malteser.org

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