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Angeborene Herzfehler im Fokus

Etwa jedes 100ste Neugeborene hat einen angeborenen Herzfehler, davon erreichen mittlerweile gut 90 Prozent das Erwachsenenalter. Vor diesem Hintergrund ist ein Erfahrungsaustausch unter den Betroffenen genauso hilfreich wie das Mitwirken auf Symposien mit Ärzten und Fachleuten. In Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung JEMAH e.V. (Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern) findet am Samstag, den 18. Februar (9.30 – 16 Uhr) ein Treffen aller Interessierten im Herzogin-Ameli-Saal des Klinikums Oldenburg (Eingang An den Voßbergen) unter Beteiligung der Abteilungen Kardiologie, Kinderkardiologie und Herzchirurgie des Klinikums Oldenburg statt. Die Veranstaltung findet im Rahmen der JEMAH-Deutschlandtour statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Oldenburg, den 13. Februar 2017.

Die psycho-sozialen Aspekte bei angeborenen Herzfehlern sind Schwerpunktthema bei der diesjährigen Veranstaltung. Es geht zum einen um die Bewältigung von psychischen Belastungen, die bei einer solchen Erkrankung auftreten können, wobei auch Erfahrungsberichte Betroffener auf dem Programm stehen. Zum anderen wird auch das Wissen über Hilfsangebote und was bei der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises zu beachten ist, an diesem Tag vermittelt.
Jugendliche und Erwachsene mit angeborenem Herzfehler werden seit mehr als zwanzig Jahren von der Diagnosestellung bis zur Behandlung in der Kinderklinik und im Herzkreislaufzentrum am Klinikum Oldenburg erfolgreich betreut.
Die Bundesvereinigung JEMAH e.V. ist ein eingetragener Verein, der 1997 von Betroffenen, die bereits mit einem angeborenem Herzfehler das Erwachsenenalter erreicht haben, gegründet wurde. Die aktuellen Ziele sind laut JEMAH e.V. neben dem weiteren Ausbau der medizinischen und rehabilitativen Versorgung von JEMAHs in Deutschland insbesondere auch die sozialen Belange der Zielgruppe (z.B. schulische und berufliche Möglichkeiten, Altersvorsorge, Familie), psychologische Aspekte sowie die Jugendarbeit und der Ausbau des internationalen Netzwerks.


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