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Erweiterung der KJPP-Tagesklinik in greifbarer Nähe

Über diese Post hat sich das Klinikum Oldenburg und allen voran die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPP-Klinik) riesig gefreut: Der Bewilligungsbescheid für den Erweiterungsbau der Tagesklinik liegt jetzt vor. Genehmigt sind Geldmittel in Höhe von 2 Millionen € als förderfähige Kosten. Im ersten Quartal des neuen Jahres soll nun der Bauantrag eingereicht werden.

Oldenburg/Hannover, den 13. Januar 2020.

„Wir freuen uns sehr, dass das Land Niedersachsen den Erweiterungsbaus mit diesem positiven Förderbescheid unterstützt und damit die Notwendigkeit einer Erweiterung bescheinigt“, sagt Frau Dr.- medic (RO) Agneta Paul, Direktorin der KJPP-Klinik. Vor mehr als zehn Jahren wurde der Neubau an der Brandenburger Straße eröffnet. Bereits nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass die Räumlichkeiten für den Bedarf nicht ausreichen würden. „Aktuell können zehn Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren in der Tagesklinik teilstationär versorgt werden. Für Jugendliche ab der Pubertät gibt es keine Möglichkeiten bzw. Räumlichkeiten zur Behandlung“, erklärt Frau Dr.- medic (RO) Paul, „der gestiegene Betreuungsbedarf für Jugendliche bis 18 Jahren macht die Ausweitung der Tagesklinik um acht Plätze erforderlich.“
Um das Angebot für Jugendliche zu erweitern, müssen zusätzliche Räume geschaffen werden. An den eingeschossigen Flügel der bestehenden Tagesklinik wird der KJPP-Erweiterungsbau als weiterer Flügel baulich und funktional erweitert. Die räumliche Nähe der beiden Tageskliniken war gewünscht und ist wichtig für die Erweiterung der Behandlung. Über eine interne Verbindung kann die Mitnutzung von anderen Therapieräumen erfolgen sowie die Anbindung an die KJPP-Klinik hergestellt werden.
Auch Klinikum-Vorstand Rainer Schoppik ist zufrieden: „Der Bewilligungsbescheid unterstreicht die Bedeutung unserer KJPP-Klinik. Die Erweiterung der Tagesklinik mit insgesamt ca. 320 m² Nutzfläche ist eines von mehreren Bauprojekten der Gesamtentwicklungsplanung 2030. Diese Baumaßnahme kann – wenn alles gut läuft – Ende 2020 beginnen.“


Außerdem ist geplant, ein neues Musikhaus mit einer Nutzfläche von ca. 50 m² an die zentrale Halle des Hauptgebäudes zu errichten. Diese Baumaßnahme soll im Zuge der Erweiterung der Tagesklinik zeitgleich realisiert werden, ist aber nicht Bestandteil der Fördermittel. Dieses Projekt soll über Spendengelder über den Verein der Freunde des Elisabeth-Kinderkranken¬hauses e.V. Oldenburg finanziert werden.
Dieses neue Musikhaus ist für alle Patientinnen und Patienten der KJPP bestimmt und soll musiktherapeutische Behandlungsmöglichkeiten ermöglichen. 

Hintergrundinformation zum Erweiterungsbau:
Der Entwurf der beiden Gebäude stammt von den Oldenburger Architekten neun grad. Der polygonale Baukörper der Tagesklinik ermöglicht einen direkten Anschluss an die Abläufe in der bestehenden Tagesklinik. Während das bestehende Gebäude der Kinder- und Jugendpsychiatrie durch einen rötlich-beigen Klinker und eine Dachlandschaft aus Zinkblech geprägt ist, soll die Fassade des Neubaus durch eine vertikale Holzverschalung gestaltet werden. Farblich fügt sich das Material in die Farbgebung des Bestandes ein. Mit dem Fördermittelgeber aus Hannover wurden die Aspekte der Nachhaltigkeit sowie das klimaneutrale Bauen intensiv diskutiert, so dass im Laufe des Planungsprozesses die zunächst verfolgte konventionelle Massivbauweise in eine Holzbauweise geändert wurde. Dies leistet im Hinblick auf klimaneutrales Bauen und Nachhaltigkeit einen wichtigen Beitrag.


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Ihr Ansprechpartner:
Dr.- medic (RO) Agneta Paul, eMail paul.agneta@klinikum-oldenburg.de

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