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Festgottesdienst zu 25 Jahre Kapelle

Am 23. Juni 1992 wurde die ökumenische Kapelle im Klinikum Oldenburg feierlich eröffnet. Seitdem finden dort nicht nur Gottesdienste und Andachten statt. Die Kapelle ist auch Anlaufpunkt für viele Menschen im Haus und dient als Ort der Ruhe und Einkehr, aber auch des Trostes. Am Pfingstmontag, 5. Juni 2017 war nun der Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Kapelle – der ökumenische Festgottesdienst mit anschließendem Empfang. Am Festgottesdienst, bei dem auch Kreispfarrerin Ulrike Hoffmann vom Ev.-Luth. Kirchenkreis Oldenburg Stadt und Dechant Christoph Sibbel vom Dekanat Oldenburg mitwirkten, nahmen über 80 Menschen teil. Die Kapelle war zum bis zum letzten Platz gefüllt.

Oldenburg, den 6. Juni 2017.

Beeindruckend war vor allem auch der eigens für diesen Gottesdienst gegründete Projektchor unter der Leitung von Imke Hinrichs, der seit April geprobt hatte. Er setzte sich aus Mitarbeitern, Angehörigen von Patienten, aber auch aus Menschen, die zufällig beim Besuch des Klinik-Restaurants von diesem Chor gehört hatten und mitmachen wollten, zusammen. Alle Besucher waren sich nach dem Festgottesdienst einig: So schöne mehrstimmige Chormusik hatten sie lange nicht mehr gehört. Beim anschließenden Empfang im Herzogin-Ameli-Saal erzählten dann Dr. Dirk Tenzer, Vorstand des Klinikums Oldenburg, Anke Berghoff als Vertreterin des Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V. und Prof. Dr. Heino Niemann, ehemaliger Leiter der Radiologie, kurzweilig von der Geschichte der Kapelle und wie die Situation sich vor Eröffnung darstellte.

„Kapellen und Andachtsträume in Krankenhäuser haben eine ganz besondere Be¬deutung, weil hier Menschen – ob Patient, Angehörige, aber auch Mitarbeiter – oft einer sehr großen Belastung ausgesetzt sind, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Seit fast 25 Jahren ist die Kapelle im Klinikum für viele Menschen ein Ort, um mit Gott ins Gespräch zu kommen“, sagte Kreispfarrerin Ulrike Hoffmann. Ihr Kollege vom Dekanat Oldenburg, Pfarrer Christoph Sibbel ergänzte: „Und wir freuen uns, dass sie schon immer eine ökumenische Kapelle war. Hier wird seit einem Vierteljahrhundert ein respektvolles Miteinander im Team gelebt.“

Das hat auch das Klinik-Seelsorgeteam der evangelischen Pastorinnen Beate Bühler-Egdorf, Evelyn Freitag und Imke Hinrichs sowie der katholischen Pastoralreferentinnen Claudia Heuer und Michaela Voorwold bereits seit Anfang des Jahres unter Beweis gestellt: Mit dem Festgottesdienst sind bereits 12 der 25 Programmpunkte zum Jubiläum über die Bühne gegangen.

Der Vorstand des Klinikums Dr. Dirk Tenzer wies auf die große Bedeutung einer Kapelle im Klinikum hin. „Obwohl unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alles dafür tun, um Patienten und ihren Angehörigen ihre Sorgen und Ängste zu nehmen, gelingt das nicht immer. Und dann ist Beistand und Unterstützung ganz anderer Art notwendig. Die Zwiesprache mit Gott ist für viele eine Erleichterung und tut deshalb auch gut.“ Anke Berghoff von der Pflegedienstleitung sprach als Vertreterin des Diakonievereins einen ganz anderen Aspekt an: „Nicht nur Patienten und Angehörige suchen hier Trost und Halt, auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Haus, möchten ihren Glauben aktiv leben und auch bei Stresssituationen im Arbeitsalltag hier in der Kapelle Ruhe finden und Zuversicht tanken.“

Für die fünf Seelsorgerinnen war dieser Pfingstmontag ein ganz besonderer Tag. Sie freuten sich mit ihren über 80 Gästen und Grußrednern über eine stimmige Veranstaltung. „Ich war schon 1992 bei der Einweihung mit dabei. Jetzt nach 25 Jahren dieses Jubiläum mitfeiern zu können, ist für mich etwas ganz Besonderes“, sagte Pastorin Evelyn Freitag. Und alle fünf freuen sich auf die kommenden 13 Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. „Auch wenn am Pfingstmontag unser Veranstaltungshöhepunkt war, geht das Programm bis zum 31. Dezember weiter und wir hoffen, dass auch die kommenden Veranstaltungen gut besucht sein werden“, wünschte sich Michaela Voorwold. Noch stehen unter anderem eine Fotoausstellung, eine weitere Lesung und viele Musikveranstaltungen auf dem Programm.

Hintergrundinformationen zur Kapelle:

  • Finanzierung: Die beiden Kirchen gemeinsam, die Stadtverwaltung und das Land Niedersachsen haben jeweils ein Drittel der Kosten von 700.000 DM übernommen.
  • Planung: Die Architekten Schwarz und Partner aus Bremen und der Oldenburger Architekt Selugga übernahmen die Planung des Baus.
  • Baubeginn: 9. April 1991, Bauende: 23. März 1992, Einweihung: 23. Juni 1992
  • Größe: ca. 150 qm groß (zudem ein Dienstzimmer für die Seelsorger nebenan).
  • Besonderheiten: u.a. die Beton-Glas-Fenster im Mosaikstil, der aus Mooreiche gezimmerte Altar, die kleine Orgel der Firma Marcussen und die beeindruckende Akustik.

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Ihr Ansprechpartner:
Imke Hinrichs, eMail krankenhausseelsorge@klinikum-oldenburg.de