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Internationaler Tag des Frühgeborenen 2017

Zum diesjährigen Welt-Frühgeborenen-Tag am Freitag, 17. November lädt die Kinderklinik des Klinikums Oldenburg von 14 bis 16 Uhr alle Eltern von Frühgeborenen der letzten drei Jahre zu einem Gedankenaustausch und Rückmeldung über das Erlebte ein. Deutschlandweit werden jährlich ca. 60.000 Kinder zu früh geboren. Demnach ist eines von zehn Neugeborenen ein Frühchen und Frühgeborene die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands. Dennoch werden weltweit Probleme und Risiken für die weitere Entwicklung dieser Kinder nicht im entsprechenden Maße wahrgenommen. Daher machen jedes Jahr am 17. November Elternvertreter in ganz Europa, Afrika, Amerika und Australien auf die Belange von Frühgeborenen und ihren Familien aufmerksam.

Oldenburg/weltweit, den 8. November 2017.

Das Team der Neugeborenenintensivstation (Station 151) und der Neugeborenennachsorgestation (Station 161) stehen am 17. November zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Seidenberg, Direktor der neonatologischen Klinik im Herzogin-Ameli-Saal der Kinderklinik (Eingang Kinderklinik An den Voßbergen) Rede und Antwort zu den verschiedensten Themen rund um Frühgeborene. Dabei werden in entspannter Atmosphäre medizinische Fragen genauso wie Fragen zur Ernährung, Bewegung und Entwicklung von Frühgeborenen beantwortet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Veranstaltung ist kostenlos.

Hintergrundinformationen:
Das Frühgeborenen-Zentrum des Elisabeth-Kinderkrankenhauses im Klinikum Oldenburg zählt zu den größten Frühgeborenen-Zentren Deutschlands. Mit 130 Frühgeborenen unter 1500 g im Jahr 2016 versorgte Oldenburg die meisten Frühgeborenen in Niedersachsen. Im bundesweiten Vergleich (www.perinatalzentren.org) zeigen sich in Oldenburg gute bis überdurchschnittlich gute Ergebnisse in der Versorgungsqualität.
Nicht immer bleibt die Entwicklung der sehr unreifen Frühgeborenen ohne Komplikationen. Insbesondere sehr unreife Frühgeborene zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche tragen ein hohes Risiko an einer schweren Infektion, einer Hirnblutung oder einer Darmentzündung zu erkranken. Dies kann plötzlich und unerwartet aus einer stabilen Situation entstehen, sodass für die Eltern die ersten Wochen nach Geburt eine Zeit voller Stress und Angst bedeuten können. Hier versucht das Team der Neonatologie unterstützend hilfreich mit zahlreichen Gesprächen und Ermutigungen zu sein. Regelmäßig erfolgt auch die Unterstützung durch Psychologinnen sowie durch den Sozialdienst. Die Eltern finden zudem ein schönes Zuhause auf Zeit im nahegelegenen Elternhaus der Ronald McDonald-Stiftung. Dort trifft sich auch die Frühchengruppe regelmäßig zu beratenden Gesprächen.
Das Frühgeborenen-Zentrum gehört zum Perinatalzentrum Level 1 am Klinikum Oldenburg. Level 1 bedeutet, dass hier besonders hohe Voraussetzungen vorliegen müssen, um auch die extrem kleinen Frühgeborenen und Risikoschwangerschaften betreuen zu können. Neben der 24h Verfügbarkeit eines Neonatologen und eines Spezialisten in der Geburtshilfe fordert der Gesetzgeber auch die rasche Verfügbarkeit eines Kinderkardiologen oder Kinderchirurgen für unerwartete Notfälle.


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Weiterführende Informationen:
www.perinatalzentren.org

Ihr Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jürgen Seidenberg, eMail seidenberg.juergen@klinikum-oldenburg.de

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