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VfB Fußballer im Klinikum Oldenburg

Anfang Februar startet die Rückrunde in der Regionalliga Nord und der VfB Oldenburg hat sich viel vorgenommen. Um auch weiterhin eine gute Rolle spielen zu können, müssen möglichst alle Spieler topfit sein. 20 Spieler wurden deshalb in der Klinik für Kardiologie des Klinikums Oldenburg jetzt in einer ersten Phase auf ihre Gesundheit und ihre Leistungsfähigkeit getestet. „Wir erfassen schon seit Jahren differenziert die Leistungsfähigkeit unserer Patienten bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, damit wir genau wissen, wie individuell belastbar der einzelne ist und durch welche Art und Umfang eines Training seine Leistungsverbesserung zu erzielen ist. Diese Erfahrung nutzen wir nun auch bei den VfB-Fußballern, um zu ermitteln, wie gut das Leistungsvermögen und der Trainingszustand jedes einzelnen Spielers sind“, erklärt Prof. Dr. Albrecht Elsässer, Direktor der Klinik für Kardiologie.

Oldenburg, den 26. Januar 2017.

Bei jedem Spieler wurden deshalb eine Spiroergometrie und eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Die Spiroergometrie ist ein diagnostisches Verfahren bei dem durch Messung von Atemgasen während körperlicher Belastung die Reaktion von Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel sowie die Leistungsfähigkeit des Herz-Lungen-Systems qualitativ und quantitativ untersucht wird. Bei der Ultraschalluntersuchung kann die Größe der einzelnen Herzkammern und Vorhöfe, die Pumpfunktion und die Funktion der einzelnen Herzklappen gut beurteilt werden, auch eventuelle angeborene Herzfehler könnten bei diesem bildgebenden Verfahren erkannt werden - ein Umstand der bei Leistungssportler von Bedeutung ist. VfB-Mannschaftsarzt Dr. Sebastian Kowsky, der auch Facharzt in der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Klinikum ist, ist gespannt auf die Ergebnisse: „Die Mannschaft möchte in nicht allzu ferner Zukunft in die dritte Liga aufsteigen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Spieler den Belastungen standhalten. Da kann man nicht nur von außen sozusagen auf die Karosserie schauen, da muss auch innen der Motor rund laufen.“ Dazu werden die Ergebnisse der Untersuchungen ausgewertet, um vor der Rückrunde festzustellen, in welchem Trainingszustand sich die einzelnen Spieler befinden. Geplant ist, in acht bis zehn Wochen die Untersuchungen zu wiederholen, um dann zu schauen, wie sich die Leistungsfähigkeit und der Trainingszustand nach den ersten Spielen bei jedem einzelnen entwickelt haben.
„Wir fühlen uns mit dem VfB schon seit Jahren besonders verbunden und freuen uns, die Mannschaft hiermit unterstützen zu können“, erklärt Vorstand Dr. Dirk Tenzer die Gründe des Engagements des Klinikums und ergänzt: „Wir drücken natürlich die Daumen, dass mittelfristig der so lang ersehnte Aufstieg klappt.“ Das hofft man natürlich auch auf Seiten des Vereins, wenngleich die fachlich-medizinische Unterstützung auch hier im Fokus steht. „Die Leistungsdiagnostik im Klinikum hilft uns bei der Trainingssteuerung. Das ist gerade in der Vorbereitungsphase sehr wichtig. Fußball lässt sich grundsätzlich nicht verwissenschaftlichen, aber wir bekommen Fakten an die Hand, die wir in die tägliche Arbeit einfließen lassen können. Wir sind für dieses Angebot sehr dankbar“, sagt Trainer Dietmar Hirsch. Auch Sportdirektor Ralf Voigt ist voll des Lobes: „Dass wir als Regionalligist hier die Möglichkeit bekommen mit den Experten des Klinikums zu arbeiten, ist überragend. Das ist fraglos außergewöhnlich.“

Hinweis: Das ist eine gemeinsame Pressemitteilung des VfB Oldenburg Fußball und dem Klinikum Oldenburg.


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Ihr Ansprechpartner:
Barbara Delvalle, eMail delvalle.barbara@klinikum-oldenburg.de

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