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Zum Wegwerfen viel zu schade

Im vergangenen Jahr hat das Klinikum Oldenburg die Notfallausrüstung auf allen Normalstationen vereinheitlicht, damit alle medizinischen Mitarbeiter innerhalb des Hauses mit der gleichen Notfallausrüstung arbeiten können. „Nicht nur der Inhalt, sondern auch die Vorhaltung in Form von einheitlichen Notfallrucksäcken war Ziel dieses Projekts. Diese Vereinheitlichung ist ein konsequenter Schritt hin zu größtmöglicher Patientensicherheit“, sagt Prof. Dr. Andreas Weyland, Direktor der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie.

Oldenburg und Umland, den 9. Februar 2017.

Alle bisherigen Notfallausrüstungen wurden eingesammelt und damit lagen zwölf „gebrauchte“ aber quasi neuwertige PAX-Notfallrucksäcke und drei Notfallkoffer ungenutzt in den Lagerräumen des Klinikums. „Dafür viel zu schade“, dachte sich Vorstand Dr. Dirk Tenzer und kam deshalb auf die Idee, diese ausgemusterten, aber in einem einwandfreien Zustand befindlichen Notfallausrüstungen den Oldenburger Hilfsorganisationen für die ehrenamtliche Arbeit zur Verfügung zu stellen. „Das Klinikum möchte mit dieser Sachspende ganz bewusst die ehrenamtlichen Bereitschaften der Hilfsorganisationen unterstützen. Die Gesellschaft profitiert so oft von deren Einsätzen. Ich denke da zum Beispiel an die ehrenamtlichen Sanitäter, die im August 2016 über drei Tage hinweg die „Tour der Hoffnung“ begleiteten oder jene, die auf Oldenburger Großveranstaltungen ihren ehrenamtlichen Dienst tun“, erklärt Tenzer.
Die Oldenburger Hilfsorganisationen waren gleich Feuer und Flamme und Anfang des Jahres konnte das Klinikum dann an das Deutsche Rote Kreuz, an den Malteser-Hilfsdienst und die Johanniter-Unfall-Hilfe zwölf Notfallrucksäcke und drei Notfallkoffer übergeben.
„Die Notfallausrüstungen sind top in Schuss und wir können diese sehr gut für die ehrenamtlichen Einsätze nutzen“, freut sich Roderik Bojanowski (Geschäftsführer Malteser Oldenburg) mit seinen Kollegen vom Kreisverband Oldenburg des Deutschen Roten Kreuzes und vom Johanniter-Ortsverband Oldenburg. Eine klassische win-win-Situation für alle Beteiligten: Gut für diejenigen, die auf zeitgemäß ausgestattete Sanitätsdienste angewiesen sind und gut für die Umwelt durch die Weiterverwertung. Zudem sparen die Hilfsorganisationen Geld, das anderweitig genutzt werden kann und im Lager des Klinikums ist auch wieder mehr Platz. Also kann es gut sein, dass der eine oder andere Notfallrucksack aus dem Klinikum auf dem nächsten Kramermarkt gesichtet werden kann.


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