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Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin


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Allergiezentrum Oldenburg


Pressemitteilungen

Norddeutsche Gespräche in Klinischer Chemie

Von Freitag, 5. Mai bis Samstag 6. Mai lädt das Institut für Laboratoriumsdiagnostik und Mikrobiologie des Klinikums Oldenburg gemeinsam mit Roche Diagnostics Deutschland Spezialisten im Fach Labormedizin zu den 30. „Norddeutschen Gesprächen in Klinischer Chemie und Laboratoriumsmedizin“ nach Oldenburg ein.

Oldenburg, den 4. Mai 2017.

Am Freitagnachmittag stehen von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr im altera Hotel im Herbartgang 23 in Oldenburg folgende Themen auf dem Programm: Sinnvolle Laboruntersuchungen bei der Diagnostik der Lyme-Borreliose (Referent Prof. Dr. Klaus-Peter Hunfeld, Krankenhaus Nordwest Frankfurt/Main), moderne Verfahren in der Allergiediagnostik (Prof. Dr. Ulrike Raap, Klinikum Oldenburg) sowie eine Vorstellung der Universitätsmedizin Oldenburg und des Humanmedizin-Studiengangs in der European Medical School (Prof. Dr. Dr. Klaus P. Kohse, Klinikum Oldenburg und Studiendekan).

Am nächsten Morgen, Samstag, 6. Mai, geht es um 9 Uhr im Herzogin-Ameli-Saal des Klinikums Oldenburg weiter. Dr. Henrik Mei vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin stellt eine neuartige Methode vor, bei der die Analyse einzelner Blutzellen mit einer physikalisch-chemischen Identifikation kombiniert wird: „Hochdimensionale Immunphänotypisierung durch Massenzytometrie“. Anschließend folgt ein Vortrag von Dr. Reiner Schmedemann aus Schleswig zur Messung des Anti-Müller-Hormons, die seit Kurzem erfolgreich in der Diagnostik bei einer Kinderwunsch-Behandlung eingesetzt wird, und im letzten Vortrag geht es um die so genannte Liquid Biopsy, die Untersuchung von Bruchstücken des Kernmaterials von Tumorzellen im Blut zur Diagnostik und Therapiekontrolle von Krebserkrankungen. Dr. Sabine Franke vom Universitätsklinikum Magdeburg berichtet von der zukünftigen Ausrichtung dieser Methode.

Die „Norddeutschen Gespräche in Klinischer Chemie“ wurden vor 30 Jahren von engagierten Ärzten und Naturwissenschaftlern aus den Laboratorien der Universitäts¬klinika und anderer größerer Krankenhäuser in den Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein ins Leben gerufen. Nach der Vereinigung Deutschlands kam Mecklenburg-Vorpommern hinzu. Ursprünglich eher ein „Familientreffen“, hat es sich in den letzten Jahren zur zentralen Fortbildungs¬veranstaltung des Nordens im Fach Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin entwickelt. In Oldenburg finden sie – nach 1997 – zum zweiten Mal statt.