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Klinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Hämatologie/Onkologie



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Pädiatrisch-onkologisches Zentrum anerkannt

Gute Nachrichten zum Ende des Jahres für das Klinikum Oldenburg: Im Krankenhausplan wird ab jetzt das Pädiatrische Onkologische Zentrum Oldenburg im Klinikum offiziell ausgewiesen und damit anerkannt. Diese Ausweisung gibt den Patientinnen und Patienten beziehungsweise den Eltern krebskranker Kinder und Jugendlicher die Sicherheit, dass ihnen alle notwendigen Strukturen für eine erfolgreiche Behandlung zur Verfügung stehen. Mit dieser Ausweisung ist zudem für das Krankenhaus die Möglichkeit gekoppelt, den höheren finanziellen Aufwand auszugleichen.

Oldenburg/Weser-Ems-Region, den 14. Dezember 2017.

„Unsere Behandlungsangebote im Pädiatrisch-Onkologischen Zentrum des Klinikums erfreuen sich seit vielen Jahren höchster Akzeptanz, so dass annähernd alle Kinder und Jugendliche mit Krebserkrankungen aus der Weser-Ems stationär im Klinikum Oldenburg behandelt werden. Insofern entspricht es der aktuellen Versorgung, dass das Zentrum als solches im Krankenhausplan Berücksichtigung und Anerkennnug findet“, sagt Prof. Dr. Hermann Müller, Direktor der Klinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Hämatologie und Onkologie an der Kinderklinik und Leiter des Zentrums. Er ergänzt: „Ein Zentrum definiert sich immer auch über seine Umgebung. Wir sind froh, dass die pädiatrischen Onkologen aus der Region unsere Arbeit als verlässliche Kooperationspartner im Verbund PädOnko Weser-Ems unterstützen.“ Auch Vorstand Dr. Dirk Tenzer freut sich: „Die Ausweisung ist ein neues Instrument innerhalb der Krankenhausplanung und sichert die Versorgung auf Spitzenniveau. Dass wir als erstes Zentrum in Niedersachsen anerkannt wurden, zeigt unsere überregionale Bedeutung. Wir hoffen, dass die Landesregierung nun auch die weiteren beantragten Zentren bearbeiten und genehmigen wird. Dann kann die Finanzierung dieser Arbeit - wie in unserem Pädiatrisch-Onkologischen Zentrum - durch die Krankenkassen sichergestellt werden.“

Hintergrund:
In der Weser-Ems-Region erkranken jährlich ca. 60 Kinder und Jugendliche an Krebs. Die Anzahl an Neuerkrankungen bleibt damit (mit normalen statischen Schwankungen) konstant.
Gemäß der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über Maßnahmen zur Qualitätssicherung für die stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit hämato-onkologischen Krankheiten – kurz KiOn-RL – die in einer Änderung am 8. Februar 2017 in Kraft getreten ist – soll erreicht werden, dass Kinder und Jugendliche mit einer Krebserkrankung unabhängig vom Wohnort oder der sozioökonomischen Situation bestmöglich versorgt werden. Dazu müssen besondere Strukturen vorgehalten werden. Mit der Anerkennung als Zentrum wird der Kinderklinik bestätigt, diese Anforderungen zu erfüllen.


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Ihr Ansprechpartner:
Prof. Dr. Hermann Müller, eMail mueller.hermann@klinikum-oldenburg.de