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Universitätsklinik für Innere Medizin – Kardiologie


Zahlen, Daten, Fakten

113 Betten, 6 Stationen
212 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

Im Jahr 2018

5.113Behandlungsfälle
3.934Linkskathetereingriffe
373elektrophysiologische Untersuchungen
224minimal-invasiver Klappenersatz
(mit der Klinik für Herzchirurgie)


Die Elektrophysiologie

Seit Juli 2007 werden elektrophysiologische Untersuchungen und Katheterablationen durchgeführt. Im eigens dafür umgebauten Herzkatheterlabor stehen die neuesten Systeme zur Lokalisierung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen zur Verfügung. Dazu gehört auch das CARTO-System, das eine dreidimensionale Darstellung der Anatomie und Erregungsabläufe des Herzens erlaubt, so dass auf diese Weise auch komplizierte Herzrhythmusstörungen wie z.B. das Vorhofflimmern mit deutlich geringerer Röntgenstrahlen-Belastung behandelt werden können.
Zudem besteht die Möglichkeit, langsame Herzrhythmusstörungen durch einen Herzschrittmacher zu behandeln (in Zusammenarbeit mit unseren Kollegen aus der Herzchrirugie). Für spezielle Formen der Herzrhythmusstörungen aus der Herzkammer (ventrikuläre Tachykardien) kann auch der Einsatz eines implantierbaren Defibrillators (ICD) angeboten werden. Immer häufiger werden zudem spezielle Herzschrittmachersysteme (CRT) zur Behandlung der Herzschwäche eingesetzt.Postoperative und ambulante Schrittmacher- und Defibrillatorenkontrollen werden in großem Umfang in den durchgeführt.

Patienten mit Vorhofflimmern können neben der neueren Alternative der Katheterablation (Pulmonalvenenisolation) ebenso mit den herkömmlichen Methoden der elektrischen Kardioversion und/oder der medikamentösen Therapie(bei Bedarf auch unter kontinuierlicher EKG-Überwachung) behandelt werden.