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Universitätsklinik für Innere Medizin – Kardiologie


Zahlen, Daten, Fakten

113 Betten, 6 Stationen
212 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

Im Jahr 2018

5.113Behandlungsfälle
3.934Linkskathetereingriffe
373elektrophysiologische Untersuchungen
224minimal-invasiver Klappenersatz
(mit der Klinik für Herzchirurgie)


Das Herzkatheterlabor

Die Klinik für Kardiologie im Herzzentrum des Klinikums Oldenburg verfügt über zwei Herzkatheterlabore.

Im Herzkatheterlabor werden die sehr kleinen Herzkranzgefäße mittels spezieller Röntgentechnik genau untersucht (Bild). Durch dünne Kunststoffschläuche, die sogenannten Katheter, wird Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße gespritzt. Auf den Röntgenaufnahmen können dann beispielsweise Verengungen (Stenosen)       oder Verschlüsse der Herzkranzgefäße festgestellt werden. Aufgrund der Anzahl und Beschaffenheit solcher Veränderungen erkennt der Kardiologe, ob und auf welche Art eine Weiterbehandlung empfehlenswert ist.
Auch bei anderen Herzerkrankungen können Herzkatheteruntersuchungen sinnvoll sein, da mit den Kathetern auch die Leistung der Herzkammern, Druck- und Strömungsverhältnisse, Verengung und Undichtigkeiten der Herzklappen untersucht werden können.

Der Eingriff wird mit örtlicher Betäubung durchgeführt. Die eigentliche Katheteruntersuchung ist schmerzfrei und kaum zu spüren. Lediglich bei der Injektion des Kontrastmittels in die Herzkammer wird ab und an ein Wärmegefühl wahrgenommen. Die Stelle, an der die Katheter eingeführt wurden, wird mit einem festen Druckverband versehen, der zwischen 8 und 24 Stunden angelegt bleiben muss. In diesem Zeitraum soll die entsprechende Körperregion ruhig und gestreckt gehalten werden. Bereits 3-4 Tage nach der Untersuchung (je nach Art des Eingriffs) gibt es keinerlei Einschränkungen mehr.

Wer mehr zu den Herzkatheteruntersuchungen wissen will, findet in der oberen Leiste unter der Rubrik „Sprechstunden“ Ansprechpartner und Kontaktmöglichkeiten.