Portal Notfall Aufnahme

Universitätsklinik für Innere Medizin – Onkologie und Hämatologie


Zahlen, Daten, Fakten

48 stationäre Betten
10 teilstationäre Betten
3 Stationen
104 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

Im Jahr 2019

915Behandlungsfälle (DRG)
153teilstationäre Behandlungstage
114Knochenmarktransplantationen
insgesamt, davon...
78autologe Stammzelltransplantationen
36allogene Stammzelltransplantationen


Zu den Besonderheiten der Klinik gehört seit Jahren die Durchführung von Hochdosischemotherapien mit autologer Blutstammzelltransplantation.
 
Was ist eine Hochdosis-Chemotherapie?
Hochdosis-Chemotherapie ist eine spezielle Form der Chemotherapie, bei der die Medikamente in der 5- bis 10-fachen Stärke einer konventionellen Behandlung dosiert werden. Damit können bei einigen Tumorerkrankungen mehr Krebszellen abgetötet werden als mit herkömmlichen Behandlungsverfahren.
 
Die höhere Dosierung der Medikamente bewirkt nicht nur eine stärkere Wirkung auf Krebszellen, sondern führt auch zu stärkeren Nebenwirkungen.
 
Die Hauptnebenwirkungen der Hochdosis-Chemotherapie ist die stark verringerte Blutproduktion im Knochenmark (Myelosuppression). Besonders der dadurch auftretende Mangel an weißen Blutzellen (Leukozyten), die Leukozytopenie, kann gefährlich werden. Die Abwehrkräfte des Körpers sind dann stark geschwächt. Diese Nebenwirkung kann weitgehend umgangen werden, wenn dem Patienten vor der Hochdosistherapie Blutstammzellen entnommen und eingefroren werden. Nach der Therapie werden sie ins Blut zurückgegeben und sorgen dann für eine rasche Neubildung aller Blutzellen.
 
Die Heilungschancen
Die Hochdosistherapie kommt nur zum Einsatz, wenn die Heilungschancen mit einer Standardtherapie relativ gering sind. Das heißt jedoch nicht, dass die Hochdosis-Chemotherapie eine Heilung garantiert.
 
Die Chancen auf eine endgültige Heilung sind bei den verschiedenen Krankheitsbildern recht unterschiedlich. Bei manchen Krankheiten kann man eine längere Krankheitsfreiheit erreichen, mit nur relativ geringer Wahrscheinlichkeit auf endgültige Heilung.
 
Zum Teil sind die Beobachtungszeiten noch zu kurz, um eine endgültige Beurteilung zu ermöglichen. Den aktuellen Wissensstand werden Sie im persönlichen Gespräch mit Ihrem Arzt erfahren.