Portal Notfall Aufnahme

Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie


Zahlen, Daten, Fakten

50 stationäre Betten, 2 Stationen
44 Mitarbeiter


Im Jahr 2018

2.355Behandlungsfälle insgesamt (DRG)
1.308Operationen
14.280Notfallversorgungen


Pressemitteilungen

Vertragsunterzeichnung für weitere Baumaßnahmen

Bald drehen sich am Klinikum Oldenburg wieder die Baukräne. Drei Unterschriften unter zwei Verträge, zum einen für das Bauprojekt „Erweiterung Klinikum Oldenburg“, zum anderen für das Bauprojekt „Neubau Labor- und Institutsgebäude“ besiegelten den Startschuss der Planungen, so dass voraussichtlich bereits 2019 mit beiden umfangreichen Baumaßnahmen begonnen werden kann. Dr. Dirk Tenzer, Vorstand des Klinikums Oldenburg und Edzard Schultz für das Planungsbüro Heinle, Wischer und Partner (HW+P) aus Berlin, die den Erweiterungsbau planen, sowie Gerrit Grigoleit der Firma Itten+Brechbühl, die für die Planungen des Labor- und Institutsgebäudes verantwortlich zeichnen, unterschrieben die Verträge im Beisein von Silke Meyn, der Ersten Stadträtin der Stadt Oldenburg. Zum Ende der Veranstaltung konnten die Pläne und Modelle der Masterplanvorhaben besichtigt werden.

Oldenburg, den 16. März 2018.

Die Auswahl der beiden Planungsbüros für die Generalplanung erfolgte in einem zweistufigen EU-weiten Verfahren seit August vergangenen Jahres und wurde durch ein Auswahlgremium aus Vertretern des Landes Niedersachsen, der Stadt Oldenburg und des Klinikums entschieden. Das Büro HW+P mit rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat jahrelange Erfahrungen im Bau von Krankenhäusern und ist an fünf Standorten in Deutschland und im Ausland vertreten. Auch für den Neubau des Zentrallabors am Meditech Oldenburg wurde mit dem Büro Itten+Brechbühl ein großes Planungsbüro mit rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an neun Standorten in Deutschland und in der Schweiz beauftragt.

Das Klinikum Oldenburg hat aufbauend auf der zukünftigen medizinischen Ausrichtung und den daraus resultierenden Anforderungen eine baulich-funktionale Gesamtentwicklungsplanung (GEKO 2030) erarbeitet. Dieser Leitfaden für die bauliche Entwicklung bis 2030 ergab diverse Bauprojekte. Damit reagiert das Klinikum auf die Veränderung medizinischer Anforderungen an den Krankenhausbetrieb, auf bestehende bauliche Probleme und auf derzeit fehlende Behandlungsmöglichkeiten aufgrund nicht mehr ausreichender baulich-struktureller Kapazitäten. Mit dem Neubau des Parkhauses und der Vergrößerung und dem Umzug des Zentrallagers sind bereits die ersten zwei Bausteine der baulichen Masterplanung umgesetzt und abgeschlossen. Im nächsten Schritt sollen nun die Großprojekte für die Krankenversorgung durchgeführt werden.

Hintergrundinformationen Erweiterungsbau auf dem Klinikumgelände
Auf dem Klinikumgelände entsteht im östlichen Teil mit direkter Anbindung an das derzeitige Hauptgebäude ein Neubau mit einer geplanten Nutzfläche von 14.600 m². „Die vorhandenen Strukturen der Krankenversorgung müssen erweitert werden und zudem eine funktionale Neuordnung in einigen Bereichen erfahren“, begründet Dr. Dirk Tenzer die Erweiterung. Zum bestehenden Zentral-OP im Hauptgebäude kommen im geplanten Neubau zusätzliche fünf OP-Säle und ein Herz-OP mit Angiographieanlage (Hybrid-OP) dazu. Für die dann insgesamt 16 OP-Säle wird ein neuer zentraler Aufwachraum für die Betreuung der Patientinnen und Patienten vor und nach der Operation geschaffen. Auf gleicher Ebene ist die Funktionsdiagnostik der Kardiologie mit Herzkatheter vorgesehen. Im Erdgeschoss wird sich dann die neue zentrale Notaufnahme (ZNA) mit zugehöriger Aufnahmestation befinden. In den Obergeschossen oberhalb der OP-Abteilung sind die dringend benötigten Überwachungs- und Intensivpflegestationen sowie zwei Sonderpflegestationen für hochbetagte und demente Patienten vorgesehen. Das Notfallzentrum im Klinikum erhält zudem einen Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des Neubaus mit Direktanbindung an die Zentrale Notaufnahme und eine neue Liegendanfahrt mit einer befahrbaren Halle für Rettungsfahrzeuge. Ein neuer Wirtschaftshof, Lager¬flächen für die Logistik, Zentralumkleiden und Büros für den ärztlichen Dienst vervollständigen das Bauprogramm.

Hintergrundinformationen Perinatalzentrum auf dem Klinikumgelände
In diesem Neubau direkt hinter dem derzeitigen Hauptgebäude werden die Geburtsmedizin und die Frühgeborenenversorgung unter einem Dach untergebracht mit direkter Anbindung an das bestehende Kinderkrankenhaus. Dieser Neubau ist notwendig, da die vorhandene Entbindungsstation am Klinikum für die steigenden Geburtenzahlen zu klein ist. Dies gilt insbesondere auch für die Frühgeborenen-Intensivstation und -überwachungsstation. „Als überregionales Zentrum Level I für die Frühge¬bo¬ren¬en¬versorgung hat das Klinikum eine wichtige Funktion für die gesamte Region Nord-West. Diese Versorgungsstrukturen müssen an den medizinischen Fortschritt, neue Versorgungskonzepte sowie den Stand der Technik angepasst werden“, sagt Dr. Dirk Tenzer. Gleichzeitig besteht ein dringender Bedarf an Normalpflege- und Intensivpflegebetten für Kinder. Dringende Verbesserungen sind auch im Bereich der Schwangerenambulanz und in den Wöchnerinnenstationen notwendig. Die geplante Nutzfläche dieses Gebäudes wird 4.700 m² betragen.

Hintergrundinformationen Neubau Laborgebäude auf ehemaligem AEG-Werksgelände
Auf einem Teilgrundstück des ehemaligen AEG-Werkgeländes wird ein Zentrallabor entstehen, was gleichzeitig den ersten Baustein bei der Entwicklung des Meditech Oldenburg darstellt. Das Laborgebäude führt zu einer räumlichen Zusammenfassung und einer funktionalen Optimierung der klinischen Diagnostik. In dem 3-geschossigen Neubau sind folgende Flächen vorgesehen: Großraumlabor Klinische Chemie, Großraumlabor Mikrobiologie, Dermato-Histologie, Humangenetik, Pathologie (mit Labor und Sektionsbereich), Büros, Bereitschaftsräume, Räume für Ver- und Entsorgung, Personalumkleide- und Aufenthaltsräume, Schulungs- und Besprechungsraum. Der Probentransport vom Klinikum erfolgt über eine geplante Rohrpoststrecke zwischen Klinikum und Laborgebäude. Es ist zudem vorgesehen, dass das Gebäude bei Bedarf erweitert werden kann, z.B. um zusätzliche Forschungsflächen der Universität Oldenburg. Die geplante Nutzfläche beträgt 2.250 m².


Klinikum Oldenburg | Medizinischer Campus Universität Oldenburg

Karriereportal

Jobs.
Karriere.
Ausbildung.
Jetzt bewerben >

TERMINE