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Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe


Zahlen, Daten, Fakten

69 Betten, 3 Stationen, 3 Kreißsäle
120 Mitarbeiter

Im Jahr 2018

4.785Behandlungsfälle (DRG) insgesamt
1.846Geburten

Zertifikatslogo babyfreundlich.org


Die Universitätsfrauenklinik und Hebammenlehranstalt

Frau auf Zimmer im Bett

Die Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Klinikums Oldenburg ist eine Klinik der Maximalversorgung. Im Jahr erblicken hier ca. 2000 Kinder das Licht der Welt und es werden ca. 3.000 Operationen in drei Operationssälen durchgeführt. Die Abteilung ist anerkannte Weiterbildungsstätte für das Fach Frauenheilkunde und Geburtshilfe.
 
Die Klinik verfügt über 74 stationäre Betten sowie 6 Betten im ambulanten Operationszentrum. Die Patientinnen sind auf den Stationen E 43, E 51 und 143 untergebracht.
 
Der Frauenklinik angeschlossen ist die Abteilung für Ultraschalldiagnostik und vorgeburtliche Therapie, eine zertifizierte Dysplasie-Einheit, ein zertifiziertes Brustzentrum und ein Gynäkologisches Krebszentrum. Zudem gibt es im Haus ein Institut für Humangenetik und Zytogenetik, mit dem wir eng zusammenarbeiten. Optimale Sicherheit für Gebärende und Kind bietet das von der WHO als "Babyfreundlich" zertifizierte Perinatalzentrum Level I, in dem Geburtshelfer und Kinderärzte eng zusammen arbeiten. In unmittelbarer Nähe des Kreissaals befindet sich eine Früh- und Neugeborenenintensivstation, die vom Elisabeth-Kinderkrankenhaus betreut wird. Damit bietet die Frauenklinik eine Rund-um-Versorgung vor, während und nach der Geburt für Mutter und Kind an. Überregionale Bedeutung hat die Oldenburger Frauenklinik bei der Betreuung von Risikoschwangerschaften.
 
Das Operationsspektrum der Klinik umfasst sämtliche gynäkologische Operationen. Besondere Schwerpunkte liegen im Bereich der Operationen der Brust, der gynäkologisch-onkologischen Eingriffe und der minimal-invasiven Operationen. In  der Klinik werden zudem jährlich ca. 1.000 Eingriffe ambulant durchgeführt.

Eine weitere Besonderheit der Frauenklinik ist die Dysplasieeinheit. Diese ist eine der wenigen von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Zentren in Deutschland. Die Dysplasiesprechstunde wendet sich an Frauen mit Erkrankungen an Gebärmutterhals (Portio), Scheide (Vagina) und Schamlippen (Vulva). Hierbei kann es sich z. B. um Krebsvorstufen (Dysplasien, CIN, VAIN, VIN), Feigwarzen (Kondylome) oder um chronisch-entzündliche Veränderungen (Lichen sclerosus, Lichen ruber, Vulvodynie) handeln. Die Dysplasieeinheit arbeitet innerhalb des Hauses eng zusammen mit dem gynäkologischen Krebszentrum , den Onkologen, Dermatologen und Strahlentherapeuten. Schnell und ohne Informationsverlust können so diagnostizierte Krebserkrankungen der weiteren Therapie zugeführt werden.
Für ihr Wohlergehen steht ein Team aus kompetenten Ärzten, Schwestern und Psychologen zur Verfügung, so dass die „Frau“ für uns im Mittelpunkt steht. Unser Anliegen ist es, Sie vor, während und nach Ihrer Erkrankung bestmöglich und nach neusten Erkenntnissen zu betreuen
Risikopatienten und ältere Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin sowie der Klinik für Kardiologie. Modernste Kernspin- sowie Computertomographie erlauben eine gute Operationsplanung.

Die Hebammenschule, die Teil des medizinischen Ausbildungszentrum des Klinikums Oldenburg ist und bereits seit 1791 besteht, widmet sich der Aus- und Weiterbildung der Hebammen.