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350 Drei- bis Sechsjährige zu Besuch im Teddybärkrankenhaus

Im Teddy-OP

Ungewöhnlich plüschige Patienten waren am Dienstag und Mittwoch an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Oldenburg zu Gast. Rund 350 Drei- bis Sechsjährige ließen ihre Kuscheltiere im Teddybärkrankenhaus (TBK) verarzten.
Zu der Aktion hatten Medizinstudierende der medizinischen Fakultät zusammen mit der Fachschaft Sonderpädagogik der Universität Oldenburg zum nun 5. Mal eingeladen, um Kindern Ängste vor einem Krankenhausausenthalt zu nehmen. Gleichzeitig konnten die Studierenden bei dieser Aktion den Umgang mit den kleinen Patienten üben. An den Vormittagen waren insgesamt 10 Kindergartengruppen zu Besuch im TBK, an den Nachmittagen bot das TBK eine „offene Sprechstunde“ an zu der jedes Kind unangemeldet mit seinem Kuscheltier kommen konnte. „Wir freuen uns, dass wieder so viele Teddymamas- und -Papas unserer Einladung gefolgt sind“, sagt Leona Buschmann, eine der studentischen Organisatorinnen, „so konnten wir den Kindern spielerisch und ohne Druck unsere medizinische Arbeit erklären.“

Im Teddy-Roentgen-RaumNeu dazugekommen war in diesem Jahr die Station „Notaufnahme und Labor“. Hier konnte den Kindern vermittelt werden wann z.B. eine Blutentnahme nötig ist und was dann mit dem Blut im Labor passiert. Ein weiteres Highlight war dieses Jahr der Rettungswagen, welcher ebenfalls zum ersten Mal beim TBK vertreten war. Aufgrund der freundlichen Unterstützung durch die Malteser, wurde den Kindern am Vormittag der Rettungswagen gezeigt und erklärt. Dass Kinder spielerisch erleben, wie medizinische Behandlungen ablaufen, hat sich aus Sicht von Barbara Filser bewährt: „Die Kinder können durch den Besuch des Teddybärkrankenhauses besser verstehen, was in einem Krankenhaus passiert - ohne dass sie selbst direkt betroffen sind.“ Das empfanden auch die Eltern so. Eine Mutter meldete sich sogar noch einen Tag später und meinte: „Für meinen Sohn war es ein spannender Nachmittag. Teddy trägt brav seinen Verband und nimmt nach dem Essen seine "Schmerztabletten".


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