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Kinderonkologie sagt Rädecker-Stiftung danke für 25 Jahre ehrenamtliche Arbeit

Würdigung Rädeckerstiftung
Schon seit 1992 hat sich die Heinz-Rädecker-Stiftung mit Sitz in Varel für krebskranke Kinder und deren Familien aus der Weser-Ems-Region eingesetzt. Sämtliche Aktivitäten für die Kinder und Familien finanzierten sie dabei aus Spenden und den Erlösen des bei der Gründung eingezahlten Kapitals. Jetzt zieht sich die Gründerin Gertrud Rädecker mit 79 Jahren aus Altersgründen zurück und da Sohn Edgar die Arbeit nicht mehr alleine bewältigen kann, wird die Stiftungsarbeit beendet. Prof. Dr. Hermann Müller und sein Team würdigten nun bei einer Verabschiedungsfeier im Kinderkrankenhaus des Klinikums Oldenburg die wertvolle Arbeit der beiden Stiftungsgründer.

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Seit ihrer Gründung hat die Stiftung 21 Weihnachtsfeiern und 19 Sommerfeste ausgerichtet, zumeist in Varel im Tivoli. Außerdem organisierte und finanzierte die Stiftung über 400 Ferienaufenthalte für die Patientenfamilien der onkologischen Klinik. Dabei ging es in den Westerwald, in den Steigerwald, in der Nähe von Kiel, nach Tossens und nach Dangast. „Die Diagnose einer Krebserkrankung ist nicht nur für das betroffene Kind ein Schock, sondern belastet auch die Angehörigen, vor allem die Eltern und Geschwister. Deshalb ist es wichtig, dass sich in dieser Zeit die Familien auch mal gemeinsam erholen und trotz der schwierigen Situation Spaß haben können. Gertrud Rädecker und ihr Sohn haben mit ihrer Arbeit dazu beigetragen“, erklärte Prof. Dr. Müller, Direktor der Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie, „dafür danken wir von Herzen.“


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