Das Studienzentrum

Im Studienzentrum der Universitätsklinik für Innere Medizin - Hämatologie und Onkologie werden schon seit vielen Jahren Studien zu den unterschiedlichsten Krebserkrankungen koordiniert und betreut. Das kommt vielen Krebspatienten in der ganzen Weser-Ems-Region zugute. Im August 2012 ist das Studienzentrum unter der Leitung von Carsten Nolte durch externe Gutachter zertifiziert worden. 
Derzeit werden am Klinikum Oldenburg in der Onkologie unter anderem Studien bei Brustkrebs, Darmkrebs, Lymphomen und Leukämien durchgeführt. Es geht dabei zum Beispiel um neue Medikamente und deren Nebenwirkungen, aber auch um neue Zusammensetzungen mehrerer Medikamente, um damit bestimmte Krebsarten besser bekämpfen zu können.

Studien in der Onkologie

Zu den Studien
Carsten NolteLeiter Studienzentrum Onkologie

 

Studien im Bereich Kopf-Hals-Zentrum 

Studien werden am Klinikum im onkologischen Bereich besonders zur Lebensqualität durchgeführt. Weiterhin wurden Studien mit der Universitäts-HNO-Klinik Kiel zur Fragestellung der HPV-Infektion und Oropharynxkarzinome in den letzten Jahren vorgenommen. Die pädiatrischen/onkologischen Patienten sind alle in Studien eingebunden (siehe hierzu auch die Ausführung aus der Kinderonkologie).

 

Studien im Bereich Darmkrebs-Zentrum

(Stand 2/2020)

  • Studie nach AMG: FIRE 4 (AIO-KRK-0114), Phase III-Studie mit zwei Armen in der Erstlinientherapie und zwei Armen in der Drittlinientherapie, Titel: Randomisierte Studie zur Wirksamkeit einer Cetuximab- Reexposition bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (RAS Wildtyp), welche auf eine Erstlinien-Behandlung mit FOLFIRI plus Cetuximab ein Ansprechen zeigten.
  • non-AMG-Studie: Colopredict Plus 2.0, Titel: Retro- und prospektive Erfassung der Rolle von MSI und KRAS für die Prognose beim Kolonkarzinom im Stadium I-III.

     

Studien im Bereich Pädiatrisches-Onkologisches Zentrum

Seit 2001 befindet sich die Studienleitung der Kraniopharyngeomstudien der GPOH am Klinikum Oldenburg (Studienleitung: H. Müller). Unter finanzieller Förderung durch die Deutsche Kinderkrebsstiftung (DKS) (seit 2001) wurden seither über 650 Patienten aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Belgien rekrutiert und in prospektiven Studien untersucht. Aktuell werden die Patienten in einem Register erfasst (KRANIOPHARYNGEOM Register 2019). Eine Studie zur intrathekalen Interferon-alpha Therapie bei zystischen Kraniopharyngeomen wurde zur Förderung bei der DKS eingereicht (Studienleitung: H. Müller). Die Auswertung der Ergebnisse der Studien (HIT-Endo, KRANIOPHARYNGEOM 2000/2007) führte zu über 100 Publikationen zum Thema Kraniopharyheom in peer-reviewed Journals.