Therapiemöglichkeiten im NWTZ

Die Therapiemöglichkeiten von Tumorerkrankungen haben sich in den letzten Jahren rasch fortentwickelt. Nebenwirkungen etwaiger therapeutischer Maßnahmen lassen sich heute deutlich besser beherrschen als noch vor 10 Jahren. Heute wird oft bereits vor einer Operation eine System- oder Strahlentherapie durchgeführt. 

Informationen zu den Operativen Therapien finden Sie direkt hier oder bei den jeweiligen Organzentren bzw. Kliniken:

  • Brustzentrum
  • Darmkrebszentrum
  • Gynäkologisches Zentrum 
  • Prostatakarzinomzentrum 
  • Kopf-Hals-Zentrum am Klinikum Oldenburg 
  • Hauttumorzentrum
  • Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Kopf-Halschirurgie, Plastische Operationen

    In der HNO-Klinik werden pro Jahr 75 Neuerkrankungen mit bösartigen Neubildungen zur oberen Aerodigestivtraktes inklusive Speicheldrüsen diagnostiziert und behandelt. Dazu kommen noch durchschnittlich 4 bösartige Neubildungen Patienten im Kindesalter betreffend, die gemeinsam mit der pädiatrischen Onkologie diagnostisch wie therapeutisch betreut werden. Der Ablauf sowohl in Diagnostik wie in Therapie wird den Regeln des good clinical practise entsprechend nach internationalem Standard und Vorgaben der Fachgesellschaften gemäß den Leitlinien vorgenommen. Neben den onkologischen Standardeingriffen des Fachgebietes besteht eine besondere Expertise in der larynxerhaltenden mikrochirurgischen Laserchirurgie bei bösartigen Neubildungen des Kehlkopfes und Hypopharynx. Weiterhin wird häufig eine chirurgische Therapie der Neubildungen an Speicheldrüsen durchgeführt, so dass hier auch eine besondere Expertise bei bösartigen Speicheldrüsentumoren vorliegt. Eine fest in das Team integrierte Logopädin wird schon prätherapeutisch in die Behandlung der Patienten eingebunden, um eine schnelle Schluck- wie auch Stimmrehabilitation zu ermöglichen und eine hohe Lebensqualität für die Patienten zu erhalten. Einmal wöchentlich wird eine umfangreiche ambulante Tumorsprechstunde inklusive Sonographie der Halsweichteile durchgeführt.
     
  • Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie / Plastische Operationen
  • Universitätsklinik für Dermatologie und Hämatologie

     

Informationen zur Systemtherapie finden Sie direkt hier oder bei der jeweiligen Klinik: 

  • Universitätsklinik für Innere Medizin – Onkologie und Hämatologie
  • Klinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Onkologie/Hämatologie
  • Pädiatrisch Onkologisches Zentrum (POZ) 
    Nach Deutschem Kinderkrebsregister (DKKR) erkranken jährlich ca. 60 Kinder und Jugendliche aus Weser-Ems an onkologischen Erkrankungen. Vom POZ Oldenburg werden pro Jahr im Schnitt 50-60 neuerkrankte Patienten an das DKKR gemeldet und nach den Therapiestudien/Registern (z.Z. 39 Studien) der Fachgesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) erfasst und behandelt. Das Behandlungsangebot umfasst das gesamte Spektrum pädiatrisch-onkologischer und -hämatologischer Erkrankungen mit Ausnahme von allogenen KM/SZ-Transplantationen, die für unsere Patienten in Kollaboration mit der MHH durchgeführt werden. Das POZ Oldenburg wurde 2019 als POZ im Niedersächsischen Krankenhausplan anerkannt.
     

Unter dem Stichwort Systemtherapie verstehen wir den Einsatz unterschiedlicher Medikamente, die immer die Gesamtheit des Körpers als therapeutischen Ansatzpunkt haben im Gegensatz zur Chirurgie, Strahlentherapie oder interventionellen Radiologie, die gezielt nur am Tumor oder einer Metastase eingesetzt werden. Je nach Krankheitsbild können die aufgeführten Therapien ambulant, stationär oder kurzstationär angeboten werden.

  • autologe Stammzelltherapie
  • allogene Knochenmarktransplanation
  • Chemotherapie
  • Hormontherapie
  • moderne Antikörpertherapie