Nachdem das Klinikum Oldenburg über den Cyberangriff auf den ehemaligen externen Abrechnungsdienstleister Unimed bereits frühzeitig informiert hatte, liegen inzwischen konkretere Informationen zu Umfang und Art der betroffenen Fälle vor.
Nach Angaben von Unimed sind 433 Patientinnen und Patienten des Klinikums Oldenburg betroffen. Ihre Datensätze stammen aus einem Zeitraum bis 2021. Die Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum Oldenburg und dem Unternehmen endete bereits am 1. März 2023.
Die vorliegenden Zahlen werden derzeit durch das Klinikum Oldenburg geprüft. Wegen möglicher Doppelungen kann sich die Zahl der betroffenen Fälle noch verringern.
Nach den von Unimed übermittelten Informationen sind keine Finanzdaten wie Bankverbindungen oder vergleichbare Zahlungsdaten betroffen. Bei 79 der 433 Betroffenen waren den Angaben zufolge auch Gesundheitsdaten in den Datensätzen enthalten. Das Klinikum hat Unimed aufgefordert, kurzfristig detaillierte Fakten zu den betroffenen Gesundheitsdaten vorzulegen.
Das Klinikum wird die betroffenen Personen zeitnah persönlich informieren und ihnen bei Fragen unterstützend zur Seite stehen. Gleichzeitig fordert das Klinikum Oldenburg weiterhin eine vollständige Aufklärung des Vorfalls durch Unimed.
Laut Unimed sind 433 Datensätze des Klinikums Oldenburg vom Cyberangriff betroffen
Offenbar sind keine Finanzdaten erbeutet worden. Das Klinikum Oldenburg informiert betroffene Patientinnen und Patienten alsbald persönlich.
