Erfahrung und Kommunikation: Wie ein Oberarzt der Inneren Medizin die richtige Diagnose stellt

Christoph Mronga, Jahrgang 1977, arbeitet erst seit Anfang 2018 als Internist und Oberarzt an der Klinik für Kardiologie am Klinikum Oldenburg, kann aber bereits auf zwei Jahrzehnte Berufserfahrung zurückblicken: Nach der Schule absolvierte er den Wehrdienst als Sanitäter und begann im Anschluss sein Medizinstudium. Die Intensivstation des Klinikums hatte er schon während seiner Facharzt-Ausbildung kennengelernt. „Schon damals hat mir das Arbeitsklima hier gefallen“, erinnert er sich. Heute kümmert Christoph Mronga sich in der Notaufnahme um Patientinnen und Patienten, die internistisch versorgt werden müssen und behandelt Herzinfarkte.

Ich muss die richtigen Fragen stellen und manchmal auch zwischen den Zeilen lesen. Christoph Mronga, Oberarzt

Zuhören ist wichtig

Am meisten motiviert Christoph Mronga an seiner Arbeit, dass es nicht immer auf Anhieb sofort ersichtlich ist, an welcher Erkrankung ein Patient leidet. „Das Interessante ist die Dynamik, die darin steckt“, sagt er. Denn in seinem Beruf ist die Kommunikation mit den Patienten von entscheidender Bedeutung. Jedes Krankheitsbild ist anders. „Ich muss die richtige Fragen stellen und manchmal auch zwischen den Zeilen lesen“, sagt er. „Diese Fähigkeit hat mich schon während meines Studiums an den älteren Chefärzten beeindruckt. Das erlernt man erst, wenn man sehr viele Patienten gesehen hat.“

„Die Arbeit ist oft anstrengend, aber sie macht mir Spaß und ist sehr erfüllend. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich diesen Beruf immer wieder wählen.“ Christoph Mronga, Oberarzt

Fachkompetenz

Am Klinikum Oldenburg schätzt Christoph Mronga vor allem die Größe. Denn die hat einen ganz entscheidenden Vorteil: Durch die große Anzahl an qualifizierten Ärzten, Ärztinnen und Pflegekräften, die sich auf einzelne Behandlungsbereiche spezialisiert haben, gibt es vor Ort eine hohe Expertise. „Man lernt ständig etwas dazu und kann dadurch eine umso bessere Arbeit leisten“, sagt er. „Und sollte der Fall eintreten, dass man an einer Stelle nicht weiter weiß, gibt es immer jemanden, den man anrufen kann. Für Medizinstudenten und Kollegen, die hier eine Ausbildung anfangen, ist das besonders attraktiv.“

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